Stiftungspräsidentin Susanne Hartmann informierte einleitend über die Änderungen im Stiftungsrat. «Für den verstorbenen Thomas Bühler konnte in Roger Hollenstein ein kompetenter Nachfolger gefunden werden. Zudem konnten wir auch die Vertretung der katholischen Kirchgemeinde innerhalb des Stiftungsrates ersetzen. Thomas Feller ersetzt Marco Gehrig, der zwei Jahre lang das Ressort Finanzen geleitet hat.»

Hartmann wies zudem darauf hin, dass der Umbau mit der dritte Bauetappe in die finale Phase geht. «Mit grossen Schritten geht es voran. Das Vorprojekt wurde planmässig abgeschlossen. Nun sind wir mit Hochdruck am Detailprojekt. In verschiedenen Arbeitsgruppen wird an diversen Themen gearbeitet.» Seitens Architektenteam – Thomas K. Keller war anwesend und informierte aus erste Hand – ist man überzeugt, durchdachte und gute Ideen zu verwirklichen. Auch die Denkmalpflege ist bis jetzt zufrieden mit den bis anhin noch wagen Sanierungsplänen.

Kosten von mehr als 20 Millionen

Architekt Thomas K. Keller wies auf die wichtige Phase hin, in der man aktuell stecke. «Das Detailprojekt befindet sich in der Findungsphase. Nach unzähligen Spaziergängen durch die Räume des Hofes eruieren wir nun, was wir wo machen können. Definitiv gibt es aber noch nicht viel zu sagen. Zusammen mit einem Restaurator machen wir genaue Abklärungen und bauen so Konzepte auf.» Wie weit der Hof in seinem Inneren renoviert wird, wird sich zeigen. Das hat dann auch Auswirkungen auf den Kostenvoranschlag, der vom Stimmbürger genehmigt werden muss.

Aus dem Vorprojekt, das im vergangenen Sommer der Öffentlichkeit präsentiert worden war, geht hervor, dass der Schwerpunkt der Arbeiten im zweiten und dritten Obergeschoss sowie im Dachstock des Hofs liegt. Zudem steht das Haus "Roter Gatter" vor einer Gesamt-Renovation. Gemäss einer ersten Schätzung dürfte die dritte Sanierungsetappe rund 24 Millionen Franken kosten. Es ist geplant, mit dem Umbau im Jahr 2021 zu beginnen.