Mitten im Sonnental, dem westlichsten der drei Dörfer der Gemeinde Oberbüren, zeigt ein geschnitzter Wegweiser aus dem Jahr 1946 in nördliche Richtung. Hohlenstein steht darauf, und der Weg führt unmittelbar in den Wald hinein und in einem tiefen Geländeeinschnitt einem Bächlein entlang. Auf einem der Wegweiser im Dorf wird der Einschnitt als Schlucht bezeichnet. Brücken überqueren das Bächlein zweimal. Nach einem sanften Aufstieg erreicht man nach wenigen hundert Metern den Hohlenstein, eine grosse Felsarena. Auf drei Seiten steigt das Gelände steil an, gegen Osten gar überhängend. Im letzten Winter sind manche Bäume am westlichen Abhang durch die Schneelast arg in Mitleidenschaft gezogen worden. In der Folge ist der Baumbestand ausgeforstet und ausgelichtet worden. Nun sind auch die Schäden am Weg ausgebessert worden, die Gehfläche ist planiert und gegen den Abhang mit Rundhölzern gesichert. Vor allem aber sind sämtliche der zahllosen Stufen vollständig neu erstellt und befestigt worden. Erneuert worden ist auch der Steg zwischen den Verbindungsstufen Richtung Geissberg.

Im Zentrum der Arena befindet sich ein Weiher, in den im freien Fall das Wasser eines Bächleins stürzt. Beim Weiher hat die katholische Kirchgemeinde Henau 2005 ein Ruhebänklein platziert und eine Grillstelle eingerichtet. Hier lohnt es sich auf jeden Fall zu verweilen.

Wer die Wanderung fortsetzt, macht dies auf vielen Treppenstufen bergauf, beispielsweise Richtung Nollen, Richtung Lenggenwil oder Richtung Oberbüren. Auf einer Rundwanderung zurück zum Sonnental lässt sich der Geissberg mit schöner Sicht zum Alpstein besteigen. Mit der Bezeichnung Berg hochstapelt der Hügel zwar ein bisschen. Aber der markante Baum auf seiner Kuppe macht ihn weitherum erkennbar.