Es war der vierte Dezember im vergangenen Jahr, als der FC Wil den FC Thun auswärts mit 4:2 besiegte. Seither spielte man vier Partien in der Ferne und das Verdikt ist sehr deutlich. Aus diesen vier Partien resultierte kein einziger Punkt, bei einem Torverhältnis von 2:11. In dieser Saison gingen bislang alle drei Partien jeweils mit 3:0 für das Heimteam aus. Als die Wiler Anfangs der Saison die Waadtländer im Bergholz bezwangen allerdings noch unter anderen Vorzeichen. Nach dieser Niederlage wurde der Trainer ausgewechselt und der Kader verstärkt. Unter dem Ex-Wiler Uli Forte stabilisierte sich die Mannschaft und zeigte ansprechenden Fussball. So bezogen die Äbtestädter sowohl im Cup im September als auch in der Meisterschaft im Oktober auswärts eine deutliche Niederlage.

Die Wiler konnten sich in den vergangenen Spielen etwas aus dem Formtief spielen und zeigten phasenweise ansprechende Leistungen. In der letzten Partie gegen den SC Kriens gingen die Wiler zwar als Sieger vom Platz, konnten aber nicht auf ganzer Linie überzeugen. Zu viele Freiräume gewährte man den Gästen aus der Innerschweiz. Obschon die Waadtländer in den vergangenen vier Spielen nur gerade zwei Tore erzielten, darf die Wiler Mannschaft nicht so viele Chancen zulassen wie zuletzt, da Yverdon qualitativ in der Offensive besser besetzt ist als der vergangene Gegner.

Cheftrainer Brunello Iacopetta kann wieder auf die Dienste von Filip Frei zählen, der seine Gelbsperre abgesessen hat. Er dürfte im Rahmen der Rotation während dieser englischen Woche den Platz von Dickenmann auf der Rechtsverteidigerposition einnehmen. Ob Brahimi, der im Spiel gegen den SC Kriens nach 76 Minuten angeschlagen raus musste, wieder fit ist, ist fraglich. Daher kann es sein, dass Heule als Linksverteidiger starten wird. Welche Spieler der Wiler Übungsleiter auflaufen lassen wird, erfahren wir am Freitag.