Allen Klagen wegen des «Schweizersommers» zum Trotz, fallen die Ernten dieses Jahr nicht überall schlecht aus. So fiel etwa die Ernte an den Wiler Rebhängen zufriedenstellend aus, wie die Verantwortlichen letzten Donnerstag gegenüber hallowil.ch sagten.

Auch andere Pflanzen sind dieses Jahr gut gediehen, so zum Beispiel das Chilibäumchen auf dem Balkon der Redaktorin. Dieses Jahr sind daran gut und gerne hundert ziemlich scharfe Schoten gewachsen, die nun abgenommen werden können. Nur: Was macht man damit?

Scharfe Saucen zum Beispiel wie «Harissa»: Die Würzpaste kommt eigentlich aus Nordafrika und wird vor allem in Marokko stets zu Couscous serviert. Sie ist aber sehr vielseitig verwendbar. Mit dem folgenden Rezept hält sie sich gedeckt eine Woche im Kühlschrank, lässt sich aber auch gut einfrieren.

Zutaten (für ca. 10 Personen)

  • 10 frische rote Chilischoten
  • 1 rote Peperoni
  • 4 grob gehackte Knoblauchzehen
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL grobes Meersalz
  • 3 EL Weissweinessig
  • 2 EL Olivenöl

So wirds gemacht

  1. Chilis und Peperoni entkernen und grob hacken.
  2. Die gehackten Chilis und die Peperoni mit Knoblauch, Koriandersamen und gemahlenem Kreuzkümmel in einem Mörser zu einer Paste verreiben
  3. Salz, Essig, Öl einrühren und die Paste abgedeckt in den Kühlschrank stellen (oder einfrieren)

Tipps

  • Beim Einfrieren direkt portionieren
  • Statt Weisswein- auch mal Rotweinessig verwenden
  • Statt mit dem Mörser kann man auch mit dem Pürierstab arbeiten
  • Und wenn immer noch nicht alle Chilischoten aufgebraucht sind: Den Rest auffädeln und aufhängen, so lassen sie sich prima trocknen und bleiben lange haltbar.