Es wird auch in der Schweiz wieder Fussball gespielt. Und so manches war im ersten Wiler Spiel nach dem Break, als hätte es nie eine lange Zwangspause gegeben. So hiess zum Beispiel Wils einziger Torschütze Julian von Moos. Im letzten Spiel vor dem Lockdown waren die Wiler dem FC St. Gallen im Kybunpark zu Testzwecken mit 1:4 unterlegen und der junge Wiler hatte ebenfalls Mitte erster Halbzeit getroffen. Eine andere Parallele: Gegen die Liechtensteiner stand am Schluss mit 2:1 jenes Verdikt auf der Anzeigetafel, das es schon im letzten direkten Vergleich dieser beiden Teams abgesetzt hatte. Es war beim Rückrunden-Start Ende Januar, als die Liechtensteiner ebenfalls aus einem 0:1-Rückstand noch einen 2:1-Sieg gemacht hatten.

Damals wie diesmal starteten die Wiler stark und gingen folgerichtig in Führung. Im Testspiel brachte Kwadwo Duah nach knapp einer halben Stunde einen Ball von links zur Mitte. von Moos kam angerauscht und beförderte das Spielgerät zentral vor dem Tor aus kurzer Distanz über die Linie. Die Führung hatte zu jenem Zeitpunkt seine Richtigkeit, waren die Wiler doch in der Startphase die spielbestimmende Mannschaft.

Unnötige Gegentore

Doch mit diesem Führungstor war der beste Teil des Wiler Auftritts Vergangenheit. Denn in der Folge nahmen die Gäste das Spiel zusehends in die Hand. Dass sie zur Pause dank Toren von Denis Simani und Milan Gajic (Foulpenalty) führten, war deshalb nicht allzu sehr verwunderlich. Zwingend war diese Wende allerdings auch nicht. Denn die beiden Gegentore hatten sich die Wiler selbst zuzuschreiben. Beim Ausgleich stimmte die Zuordnung doppelt nicht, der Penalty mit der letzten Aktion vor der Pause hätte nicht «gezogen» werden müssen. «Das wird in den nächsten 13 Spielen nicht mehr so passieren. Da kamen Müdigkeit und fehlende Konzentration zusammen. Alles in allem war der Auftritt aber positiv», sagte FC-Wil-Trainer Ciriaco Sforza hinterher im hallowil.ch-Video-Interview (siehe unten).

Nach der Pause verlor das Spiel merklich an Schwung – und auch an Aussagekraft. Beide Trainer wechselten munter durch und der Spielfluss kam abhanden. Torchancen waren deutlich seltener als in der munteren ersten Halbzeit.


Lausanne startet schon früher

Vor allem die erste halbe Stunde machte Lust auf Fussball. In zehn Tagen geht es los – mit einem Mammutprogramm. Die letzten 13 Meisterschaftsspiele werden innerhalb von sechs Wochen durchgepaukt – mit lauter «Englischen Wochen». Der Fokus wird bei manch einem Spieler schon auf die Zukunft gerichtet sein. Hinter den Kulissen läuft die Kaderplanung auf Hochtouren. Manch ein Akteur des jetzigen Kaders wird also wissen oder zumindest ahnen, dass seine Zukunft nicht in Wil sein wird. Trainer Sforza sagt dazu: «Ich verstehe, dass diese Zukunfts-Gedanken da sind. Darum werden auch wir vom Trainerstaff die Situation ganz genau analysieren. Wichtig ist, Spiel für Spiel zu nehmen.»

Los geht es am Freitagabend, 19. Juni, um 18.15 Uhr mit dem Heimspiel gegen Leader Lausanne-Sport. hallowil.ch wird mit einem Liveticker von diesem Geisterspiel berichten. Die Waadtländer haben schon am kommenden Sonntag den ersten Ernstkampf nach der Corona-Pause. In einem vorgezogenen Cup-Viertelfinal treffen die Waadtländer zuhause auf den FC Basel.

Im Video: Trainer Sforza ist trotz Niederlage zufrieden

 

FC Wil 1900 – FC Vaduz 1:2 (1:2)

Bergholz: unter Ausschluss der Öffentlichkeit. – Sr: Gianforte.

Tore: 29. von Moos 1:0. 32. Simani 1:1. 45. Gajic (Foulpenalty) 1:2.

FC Wil 1900:
1. Halbzeit: Kostadinovic; Rohner, Schmied, Kamberi, D. Schmid; Muntwiler, Ndau; von Moos, Fazliu, Duah; Silvio.
2. Halbzeit: Kostadinovic (62. Klein); Rohner (62. D. Schmid), Dimitrou, Schmied (62. Izmirlioglu), Schäppi; Abedini, Ismaili; Bosic, Krasniqi, Brahimi; Silvio (62. Paunescu).

FC Vaduz:
1. Halbzeit: Ospelt; Simani, Y. Schmid, Rahimi; Scvhwizer, Bajrami, Gajic, Gasser; Frick; Coulibaly, Djokic.
2. Halbzeit: Chande; Sülüngöz, Y. Schmid (62. Capozzi), Göppel; Dorn, Gajic (69. G. Lüchinger), Bajrami (69. S. Lüchinger), Antoniazzi; Cicek; Saglam, Sutter.

Bemerkungen: Wil ohne Mossi, Traber, Wörnhard, Celant und Padula (nicht im Aufgebot). Vaduz ohne Milinceanu, Wieser, Prokopic (verletzt), Büchel und Gomes (nicht im Aufgebot).

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Der Liveticker:

Vorerst bedanke ich mich für das Interesse. Noch eine gute Woche. Bis bald auf hallowil.ch.

Das soll es gewesen sein von diesem Liveticker. Den nächsten gibt es am Freitag, 19. Juni, ab 18.15 Uhr, wenn es ernst gilt und die Challenge League mit dem Wiler Heimspiel gegen Lausanne-Sport fortgesetzt wird.

Schlussfazit: Was schon in der Pause zu bilanzieren war, zählt nun auch am Schluss mit Blick auf das ganze Spiel. Ein vielversprechender Start der Wiler mit flotten Kombinationen. Doch dann kam Vaduz auf und Wil hatte zusehends Mühe, ehe das Spiel nach der Pause merklich abflachte. Ein Unentschieden wäre auch nicht verkehrt gewesen. So aber siegen die Liechtensteiner mit dem gleichen Resultat, mit welchem sie den FC Wil schon am 26. Januar im Rheinpark geschlagen hatten. Auch damals hatte Wil geführt, ehe das Spiel drehte.

Schlusspfiff im Bergholz: Der FC Wil verliert das Testspiel gegen den FC Vaduz mit 1:2.

88. Minute: Die Wiler sind nun zwar überlegen. Aber über Ansätze geht es nicht mehr raus.

86. Minute: Ich würde gerne noch etwas Spannung erzeugen. Aber sagen wir es mal so: Allzu hoch gewinnt Wil heute nicht mehr.

84. Minute: Krasniqi bleibt in der Vaduz-Abwehr hängen. Drei Abwehrspieler waren mindestens einer zu viel.

82. Minute: Cicek testet das Feld in der ganzen Höhe. Der Ball ist nun auf dem Parkplatz hinter dem Stadion zu suchen.

80. Minute: Beinahe wäre ich Lügen gestraft worden. Nach einem Stolperer Izmirlioglus kommt Dorn aus halbrechter Position zum Abschluss. Die Kugel streicht knapp am linken Pfosten vorbei.

79. Minute: Man soll ja nichts vorschnell verschreien. Aber das läuft auf ein 1:2 raus hier ...

76. Minute: Die Schlussviertelstunde läuft. Aber ja: Es ist dann doch ein Krampf geworden nun ...

72. Minute: Wenig Zusammenhängendes in dieser Phase. Die vielen Wechsel machen sich bemerkbar. Die erste Hälfte war auf einem anderen Level.

69. Minute: Noch zwei letzte Wechsel bei Vaduz: Gabriel Lüchinger kommt für Gajic und Simon Lüchinger für Bajrami. Damit ist die grosse Wechselei durch - beidseits.

66. Minute: Ein Freistoss von Cicek aus rund 30 Metern landet in der Mauer. Ein paar Sekunden später schafft es ein nächster Bal lin den Wiler Strafraum. Echte Gefahr bleibt aber auch hier aus.

62. Minute: Dann wird hüben wie drüben nochmals gewechselt. Bei Wil spielt neu Klein im Goal für Kostadinovic. Zudem kam Dominik Schmid wieder rein für Rohner. Izmirlioglu ist für Schmied erschienen und Paunescu spielt nun für Silvio. Und ein Wechsel bei Vaduz: Yannick Schmid hat Platz gemacht für Capozzi.

61. Minute: Momentan plätschert das Ganze dahin. Ohne reelle Chancen.

60. Minute: Eine halbe Stunde ist noch auf der Uhr. Geht noch was in Richtung erster Wiler Sieg des Jahres?

57. Minute: Der Vaduzer Dorn geht über rechts mit viel Zug durch. Er kann dann aber noch gestört werden. Der Abschluss fällt darum zu harmlos aus. Kostadinovic hat keine Mühe und kann den Ball aufnehmen.

55. Minute: Nach einem weiteren Wiler Corner kommt Bosic an den Ball. Doch der Abschluss kann noch geklärt werden.

51. Minute: Die Wiler sind dem Ausgleich nahe: Doch ein Kopfball von Silvio segelt über das Tor.

47. Minute: Erster Vaduz-Corner nach der Pause. Der Ball segelt an so manchem Kopf vorbei. Bringt aber keine Gefahr.

46. Minute: Auch Vaduz hat ordentlich durchgewechselt: Im Tor ist jetzt Chande. Die Abwehr besteht von rechts her gesehen aus Sülüngöz, Yannick Schmid und Göppel. Im Mittelfeld sind von rechts her gesehen Dorn, Gajic, Bajrami und Antoniazzi erschienen. Hinter den Stürmern spielt Cicek. Im Sturm agieren Saglam und Sutter.

46. Minute: Folgende Wechsel hat es gegeben: Im Tor der Wiler ist weiterhin Kostadinovic.  Die 4er-Abwehr der Gastgeber bilden nun von rechts her gesehen Rohner, Dimitrou, Schmied und Schäppi. Im defensiven Mittelfeld spielen jetzt Abedini und Ismaili. Die Reihe davor bestücken von rechts nach links Bosic, Krasniqi und der frisch verheiratete Brahimi. Einziger Stürmer ist weiterhin Silvio.

46. Minute: Der Ball rollt wieder. Auf geht's in Halbzeit zwei von Spiel eins nach Corona ...

Gleich geht es weiter. Da wird vieles Neu auf dem Feld.

Pausenfazit: Guter Start der Wiler. Doch dann haben sie gegen Ende der Hälfte abgebaut - und die Vaduzer zugelegt. Die Gegentore sind insofern ärgerlich, als der Ausgleich kurz nach dem Wiler Tor fiel und die Gäste-Führung in der letzten Aktion vor der Pause. Beide Gegentore wären zudem zu verhindern gewesen. Bei beiden Teams wärmen sich zahlreiche Spieler auf für einen Einsatz nach der Pause.

Pausenpfiff im Bergholz: Der FC Wil liegt bei Spielhälfte gegen den FC Vaduz mit 1:2 im Rückstand.

45. Minute: TOOOOR für den FC Vaduz durch Gajic per Foulpenalty zum 1:2. Weder platziert, nach scharf. Aber doch sicher drin. Kostadinovic war in die andere Ecke unterwegs. Das hatte sich in den vergangenen Minuten abgezeichnet.

44. Minute: Penaly für Vaduz nach einem Strafraum-Foul von Fazliu.

42. Minute: Aussennetz. Vaduz' Djokic war da nahe am erstmaligen Führungstreffer der Liechtensteiner.

39. Minute: Da wollen die Gäste einen Penalty. Hands soll's gewesen sein im Gewusel des Wiler Strafraums. Schwierig zu beurteilen, selbst mit den vier Kameras, welche das heutige Spiel in einem Livestream aufzeichnen. Volketswil schreitet nicht ein. Liegt daran, dass der VAR diesem Spiel natürlich nicht beiwohnt. Aber lassen wir auch das.

38. Minute: Die Vaduzer sind stärker geworden in den vergangenen Minuten.  Sie gewinnen nun mehr Zweikämpfe.

32. Minute: TOOOOR für den FC Vaduz durch Simani zum 1:1-Ausgleich. Die Gäste chippen einen Ball in den Rücken der Wiler Abwehr. Dann wird quergelegt und Simani hat wenig Mühe, auszugleichen. Wie gewonnen, so zerronnen. Wieder Simani. Er hat Ende Januar das entscheidende Tor erzielt, als Vaduz und Wil letztmals aufeinandergetroffen waren. Es war der Treffer zum 2:1-Sieg der Liechtensteiner im Rheinpark.

29. Minute: TOOOOOOR für den FC Wil durch von Moos zum 1:0. Duah wird angespielt und entscheidet sich dieses Mal für den Pass zur Mitte. Kommt besser. von Moos rauscht heran und bugsiert die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie. Nachdem von Moos beim letzten Spiel vor der Zwangspause des letzte Wiler Tor erzielt hat, ist er nun also auch der erste, der nach dem Unterbruch einnetzt.

27. Minute: Da hatte Duah viel Platz auf links. Alles rechnet mit einer Hereingabe auf Silvio. Doch der Wiler Flügel schliesst aus recht spitze Winkel scharf ab. Ospelt bringt die Hände aber grad noch hoch. Ndau kommt im Rebound per Kopf an den Ball. Aber drüber.

24. Minute: Jetzt mal eine etwas ruhigere Phase. Wobei das ohne Zuschauer ja auch logisch ist. Wobei dies wiederum nicht logisch ist, wenn der Trainer Ciriaco Sforza heisst. Wobei dieser ganz grundsätzlich ruhiger ist also noch vor ein paar Jahren. Aber lassen wir das.

20. Minute: Alles in allem aber weiterhin die Wiler am Drücker. Denen ist die Lust auf Fussball bisher förmlich anzusehen. Natürlich noch mit dem einen oder anderen Fehler drin. Aber da lässt sich drauf aufbauen.

16. Minute: Nach einer Viertelstunde auch erstmals die Vaduzer: Schwizer kommt gefährlich, Kostadinovic im Wiler Kasten klärt aber stark.

14. Minute: Interessant bei den Wilern ist ja sicher die Goalie-Frage, auch wenn der Schlussmann in diesem Spiel noch nichts zu tun hatte. Mit Kostadinovic, Mossi und Klein sind drei Torhüter zur Verfügung. Zudem ist Tolino verfrüht von seiner Ausleihe zu Brühl zurückgekehrt, da in der Promotion League nicht weitergespielt wird. Wer hat die besten Karten? Man kann aufgrund der heutigen Aufstellung spekulieren, dass es Kostadinovic und Klein sind.

11. Minute: Das sah nett aus: Der Ball lief sauber über mehrere Stationen durch die Wiler Reihen. Am Schluss steht dann von Moos alleine vor dem Tor, ist aber schon zu nahe bei Goalie Ospelt. Dieser kann klären.

10. Minute: Duah schläge eine Flanke von halblinks Richtung Strafraum. Mehr gibt es da nicht zu schreiben ...

8. Minute: Schiri Gianforte mahnt schon mal zur Ruhe. Silvio hatte sich da gar ordentlich reingehängt im Halbfeld.

6. Minute: Da eine erste echte Chance für die Wiler: Silvio-Doppelpass mit Fazliu. Dann kommt der eingebürgerte Brasilianer recht frei an den Ball an der Strafraumgrenze. Er wird dann aber doch noch gestärt. Weg ist die Chance. Aber munterer Start, vor allem der Wiler. Die scheinen heiss zu sein.

5. Minute: Den ersten Patienten gibt es auch schon: Keine Angst, nix mit Corona. Aber der Ball ist platt und muss ausgewechselt werden. Ob auch da fünf Wechsel möglich sind wie neuerdings auf dem Feld? 

4. Minute. Den ersten Strafraumbesuch gönnen sich die Wiler. Fazliu schlägt dann eine Flanke von links rein, ohne aber einen Abnehmer zu finden.

1. Minute. Der Ball rollt. Endlich ...

Spezieller Auflauf der Spieler. Jeder für sich. So ist das halt bei Corona ...

Geleitet wird das Spiel vom Aadorfer Challenge-League-Schiedsrichter Nico Gianforte.

Gäste-Trainer Mario Frick vertraut einem 3-4-1-2-System - und zuerst Goalie Ospelt. Die Abwehr bilden von rechts her gesehen Simani, Yannick Schmid und Rahimi. Das 4er-Mittelfeld bestücken von rechts nach links Schwizer, Bajrami, Gajic und Gasser. Hängende Spitze ist Trainer-Sohn Noah Frick. Die beiden Stürmer sind Coulibaly (rechts) und Djokic.

Kommen wir zu den Mannschaftsaufstellungen. Wils Trainer Ciriaco Sforza lässt in einem 4-2-3-1-System folgenden Spielern zuerst Auslauf: Im Tor steht Kostadinovic. Die Abwehr bilden von rechts her gesehen Rohner, Schmied, Kamberi und Schmid. Die defensiven Mittelfeldspieler sind Captain Muntwiler (rechts) und Ndau. Offensiv im Mittelfeld spielen von rechts nach links von Moos, Fazliu und Duah. Einziger Stürmer ist Silvio.

Für den FC Wil ist es das einzige Testspiel, bevor es dann kommende Woche am Freitag mit dem Heimspiel gegen den souveränen Leader Lausanne-Sport wieder losgeht in der Challenge League. Auch wenn es noch zehn Tage geht bis dahin: Eine gewisse Aussagekraft hat das heutige Spiel schon. Zumal Vaduz der erste Verfolger des Leaders ist.

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Wer das Spiel live sehen will …! Aber zwei Meter Abstand nicht vergessen. (Bild: Simon Dudle)

Da hat er uns also auch in der Schweiz wieder, König Fussball. Nachdem er sich während fast drei Monaten von Schreckensgespenst Corona hatte vertreiben lassen, schlägt nun das Pendel zurück. Es darf wieder gekickt werden, wenn auch mit Einschränkungen. Keine Zuschauer, kein Jubeln, wohl weniger Emotionen. Aber egal: Hauptsache, die schönste Nebensache der Welt ist zurück aus der Zwangspause.

Als Fussball-Fan nimmt man momentan jedes Spiel. Ob nun Challenge-League-Testspiel oder Bundesliga-Meister-Ball spielt da nicht einmal eine Rolle. In diesem Sinne: Herzlich willkommen aus dem Sportpark Bergholz zum Vorbereitungsspiel zwischen dem FC Wil und dem FC Vaduz. Simon Dudle tickert für Sie durch den Nachmittag.

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Die Vorschau:

Kommende Woche gilt es wieder ernst für den FC Wil und er trifft am 19. Juni im Re-Start-Spiel auf den unangefochtenen Leader FC Lausanne-Sport. Um sich darauf vorzubereiten, treffen die Wiler im einzigen Testspiel auf den derzeitigen Tabellen-Zweiten, den FC Vaduz. Für die Liechtensteiner, welche vor der Zwangspause diel letzten fünf Spiele hintereinander nicht verloren haben und die Grasshoppers überholen konnten, ist es bereits das zweite Testspiel seit Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs. Am vergangenen Samstag unterlag die Mannschaft von Trainer Mario Frick dem FC Zürich im eigenen Rheinpark-Stadion mit 1:5, nachdem Milan Gajic kurz vor der Pause noch den 1:1-Ausgleich für die Gastgeber erzielt hatte.

Für die Wiler ist diese Partie eine Standortbestimmung. Zudem sind sie noch immer auf der Suche nach dem ersten Sieg des Jahres. Das ist bisher weder in Freundschafts- noch Meisterschaftsspielen gelungen. Man darf gespannt sein, wie sich die junge Mannschaft nach etwas mehr als einer Woche Training präsentiert.

Das Spiel findet am Dienstag ab 15.30 Uhr im Stadion Bergholz auf dem Kunstrasen statt – unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Partie kann im hallowil.ch-Liveticker mitverfolgt werden.