Noch steht die Schweiz und die Welt unter dem Einfluss von Corona. Lange Zeit konnte kein Live-Klang eines Orchesters oder eines Chors genossen werden. Die Vorhänge auf den Bühnen blieben zu, die Lichter ausgeschaltet, die Sängerinnen und Sänger verstummt.

Umso grösser ist die Vorfreude auf die nächste Produktion der Operette Sirnach, welche am 15. Januar 2021 ihre Premiere feiern wird. Nach mehr als 50 Jahren kehrt das «weisse Rössl» von Ralph Benatzky zurück nach Sirnach.

Nach über einem Jahr Zwangspause ohne gemeinsames Singen, konnte Ende Mai mit vielen Emotionen die erste Chorprobe - aufgrund des Corona-Schutzkonzeptes in Kirchen von Sirnach - stattfinden.

Erfolgreiche Partnerschaft

Damit die Kultur diese Corona-Zwangspause überstehen kann, sind loyale Partner, welche trotz der herrschenden Unsicherheiten, der Kultur eine Perspektive geben und positiv in die Zukunft schauen, von grösster Wichtigkeit. Umso erfreulicher ist es, dass für die Produktion «Im weissen Rössl» der Operette Sirnach wiederum die Raiffeisenbanken aus der Region als Hauptsponsoren gewonnen werden konnten und damit eine gute Partnerschaft weitergeführt wird.

Der Weg zu wahrer Liebe

Die Operette «Im weissen Rössl» spielt in St. Wolfgang im Salzkammergut in Österreich, eine der touristisch wichtigsten Gegenden in Österreich in der Nachkriegszeit. Der Oberkellner Leopold hat ein Auge auf die schöne Wirtin Josepha geworfen, welche ihrerseits aber nur Augen für den Rechtsanwalt Dr. Siedler hat. In seiner Eiversucht versucht Leopold alles, um die Aufmerksamkeit von Josepha zu gewinnen, was jedoch zuerst nicht gut ausgeht für ihn. Eiversucht, Intrigen, unerfüllte Liebe, Herzschmerz aber auch wahre Liebe und Hoffnung paaren sich mit den bekanntesten und schönsten Melodien der Operettenwelt. Dies alles verspricht endlich wieder Live-Kultur und einen unvergesslichen und unterhaltsamen Abend.