Die Anmeldung für einen Termin in den vier Impfzentren in St.Gallen, Buchs, Rapperswil-Jona und Wil erfolgt über www.wir-impfen.ch. Die Impftermine werden weiterhin nach Alter vergeben. Das heisst, dass eine Anmeldung von einer älteren Person immer mit Priorität behandelt wird. Wer über 55 Jahre alt ist und sich heute anmeldet, sollte in den nächsten drei Wochen einen Impftermin erhalten.

Nach den neuesten Empfehlungen des BAG wird der Impfprozess angepasst. Personen, die eine laborbestätigte Infektion durchgemacht haben, erhalten nur eine Impfung. Die Impfung soll sechs Monate nach der durchgemachten Infektion erfolgen. Personen, die sich online für einen Impftermin angemeldet haben, können eine Corona-Erkrankung online vermerken, so dass nur ein Impftermin vergeben wird. Besonders gefährdete Personen mit einer durchgemachten Infektion sollen bereits nach drei Monaten geimpft werden. Ob bei Personen, die zusätzlich noch eine immunsupprimierte Therapie haben, zwei Impfungen notwendig sind, muss die behandelnde Ärztin entscheiden.

Lieferschwierigkeiten bei Moderna

Die erneuten Lieferschwierigkeiten beim Moderna-Impfstoff verzögern eine Öffnung der Impfzentren für die gesamte St.Galler Bevölkerung. Für den Monat Mai sind die Liefermengen rund 20 Prozent tiefer als ursprünglich angekündigt. Zudem kommt eine grössere Lieferung erst Ende Mai, so dass diese Impfdosen erst im Juni verimpft werden können.

Die Impfdosen von Pfizer/BioNTech treffen wöchentlich ein. Allerdings handelt es sich hier nur um kleinere Mengen zwischen 7000 und 10'000 Impfdosen pro Lieferung. Im Mai werden die Impfzentren ihre Kapazitäten verdoppeln. Je nach Impfstoffmenge kann der Betrieb auch noch weiter ausgebaut werden. Weiterhin impfen auch mehr als 300  Ärzte. Chronisch kranke Patienten sollen sich nach Möglichkeit in der Hausarztpraxis impfen lassen, denn diese Patientinnen können in der Praxis priorisiert werden.