Immer wieder wurden Stimmen laut, die bedauerten, dass einige Referenten nur an den Montagvormittagen auftraten. So hat der Vorstand beschlossen, für die nächste Zeit ausschliesslich Vorträge am Abend anzubieten, mit Beginn jeweils um 19.30 Uhr.

Inzwischen wurde deshalb nach entsprechenden Räumlichkeiten gesucht. Dabei ist die Wahl auf die Wiler Tonhalle gefallen. Ihre ausgewiesenen Trümpfe haben überzeugt: zentrale Lage, grosszügige räumlichen Verhältnisse und geeignete technischen Möglichkeiten. Das Programmteam freut sich auf den Neuanfang im traditionellen Haus.

Eine Auffrischung hat auch die Webseite erfahren. Dabei wurde das Augenmerk auf noch grössere Übersichtlichkeit und Klarheit der Informationen gelegt. Wer die Seite anklickt, erfährt dort alles Wichtige über Organisationsstruktur, Leitlinien, aktuell programmierte Vorträge und weiteres. Über die Rubrik «Tickets» werden die Benutzer über das Vorgehen informiert, auch wie man schon bezogene Tickets für im letzten Jahr nicht stattfindende Vorträge in neue umwandeln kann.

Beginn am 31. Mai

Fest geplant sind vorläufig vier Vorträge. Den Beginn macht am 31. Mai Professor Patrick Ziltener, Hochschullehrer für Soziologie und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Zürich. Er spricht zum Thema «China, der unbekannte Gigant.» China ist schon längst aus seinem Schatten herausgetreten. Der Referent geht darauf ein, was dies wirtschaftlich bedeuten könnte, auch für die Schweiz. Weitere Referenten sind der bekannte Komponist und Chorleiter Peter Roth, Initiant des Obertoggenburger Klangfestivals (4. Juni), der langjährige politische Fernsehmoderator und Spiegel-Journalist Franz Alt (21. Juni) sowie der St. Galler Staatswissenschaftler Christoph Frei (HSG, 5. Juli).

Auf der Webseite sind auch die weiteren Vorträge für 2021 ersichtlich. Erwartungsgemäss grosses Interesse beim Wiler Publikum wird dabei sicher wieder der engagierte und unbequeme Theologe Eugen Drewermann finden. Er spricht am 31. August zum Thema «An der Quelle des Lebens – Worte mit Herz und Verstand». Das Herbstprogramm beginnt dieses Jahr etwas früher, nämlich am 4. Oktober. Es bringt weitere hochkarätige Vorträge, unter anderen von Jean Ziegler.