In den Heimen der Thurvita ist bislang niemand am Coronavirus erkrankt. Um die Übertragungskette möglichst lange ausserhalb der Heime zu halten, sind bis zum 30. April Besuche nur in Ausnahmesituationen erlaubt, schreibt Arianna Maineri, Kommunikationsverantwortliche bei der Thurvita AG, auf Anfrage. Damit hält sich die Thurvita an die Einschränkungen, welche der St.Galler Regierungsrat für alle Spitäler, Alters- und Pflegeheime und Invalideneinrichtungen verfügt hat. Zur Thurvita AG gehören das Alters- und Pflegeheim Rosengarten, das Alterszentrum Sonnenhof, das Pflegezentrum Fürstenau, die Pflegewohnungen Engi sowie die Pflegewohnungen Bergholz.

Bundesrat Alain Berset rief die Pflegeeinrichtungen in einem Schreiben dazu auf, das Besuchsverbot konsequent umzusetzen. Demnach ist es den Bewohnern auch «verboten, Besuche ausserhalb der Einrichtung zu machen oder einen Ausflug zu unternehmen». 

Interne Veranstaltungen mit Sicherheitsabstand

Trotz der Gefährdung älterer Menschen durch das Coronavirus ist die Thurvita AG bemüht, den Alltag der Bewohner so normal wie möglich zu gestalten. So seien Spaziergänge weiterhin möglich und erwünscht. Im Pflegezentrum Fürstenau steht zudem eine geräumige Terrasse zur Verfügung. Spaziergänge ausserhalb der Thurvita-Anlagen fänden hingegen derzeit nur in Begleitung von Mitarbeitenden statt.

In den Heimen werde ein kurzfristig gestaltetes alternatives Programm mit rein internen Veranstaltungen durchgeführt. Bei all diesen Veranstaltungen sei dafür gesorgt, dass der Sicherheitsabstand eingehalten werden kann. Man sei bemüht, dass «an jedem Standort jeden Tag ein Angebot stattfindet», so Maineri.