Bei noch 1,5 % pendelte sich die Arbeitslosenquote im Wahlkreis Wil im Juni ein. Im Toggenburg waren gar lediglich 1,2 % aller Personen arbeitslos. Zwar hat sich in den «Wiler» Gemeinden die Zahl im Juni – verglichen mit dem Mai – um 0,1 % erhöht, lag damit ax§ber immer noch um 0,4 Prozent tiefer als im gleichen Monat des Vorjahrs. Oder anders formuliert: Die Anzahl Arbeitsloser hat sich innerhalb eines Jahres um fast einen Viertel reduziert.

Wenig überraschend weisen die drei einwohnermässig grössten Gemeinden der Region den höchsten Wert aus. 1,8 % Arbeitslose waren es in Uzwil, je 1,7 % in Flawil und Wil. Wie in der ganzen Region hat sich auch in diesen drei Gemeinden die Zahl seit Jahresbeginn deutlich reduziert. Gleich fünf St. Galler Gemeinden der Region Wil weisen für den Juni einen Wert von unter einem Prozent aus. In Zuzwil (0,9 %), Bütschwil-Ganterschwil (0,9 %), Jonschwil (0,7 %), Niederbüren (0,7 %) und Niederhelfenschwil (0,4 %) ist nicht einmal jede hundertste Person ohne Arbeit. Niederhelfenschwil scharrt gar am kantonalen Rekord. Nur in Amden war die Arbeitslosenquote im Juni mit 0,3 % noch leicht tiefer als in der Wil-Land-Gemeinde.

Trotz dieser guten Werte hat der Wahlkreis Wil die zweithöchste Arbeitslosigkeit im ganzen Kanton. Spitzenreiter ist das Sarganserland mit 1,1 %, gefolgt vom Toggenburg mit 1,2 %.

Für internationale Vergleiche geeignet
Arbeitslose werden alle Personen bezeichnet, die auf einem regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) gemeldet und sofort für eine Stelle verfügbar sind, unabhängig davon, ob sie finanzielle Leistungen der Arbeitslosenversicherung beziehen oder nicht. Diese Definition entspricht internationalen Normen. Daher wird in der Regel die Arbeitslosenzahl für internationale Vergleiche herangezogen. Da die Meldung bei den Arbeitsmarktbehörden in hohem Mass vom rechtlichen Kontext abhängt, welcher den Bezug von Arbeitslosengeldern regelt, ist die internationale Vergleichbarkeit von Zahlen zu den gemeldeten Arbeitslosen eingeschränkt.