«Wil ist eine Stadt mit Geschichte», schreibt die Stadt Wil in einer Medienmitteilung, «Sie hat Persönlichkeit, Charakter und Identität». Der Stadtrat und der Ortsbürgerrat seien sich einig gewesen: Die Geschichte von Wil – ausgehend vom 18. Jahrhundert bis heute – soll genauer beleuchtet und aufgezeichnet werden. Ein Projektteam wurde mit der Recherche und Ausarbeitung eines Buches beauftragt. Innerhalb von drei Jahren trugen die Verantwortlichen historische Ereignisse, besondere Momente und interessante Zahlen zusammen. «Entstanden ist ein kurzweilig zu lesendes Buch, das sich mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen befasst – aber auch kulturelle Highlights beleuchtet», heisst es in der Mitteilung weiter. Es zeige ausserdem den Tatendrang und Einfallsreichtum der Wiler Einwohner, welche die Stadt bis in die aktuelle Zeit entscheidend mitträgt hätten.

Identifikation mit Wil

Die Aufzeichnung einer Stadtgeschichte erfülle verschiedene Ziele. Unter anderem mache sie die Herkunft eines Orts bewusst und ist Voraussetzung dafür, dass dem historischen Erbe weiterhin Sorge getragen werde. «Eine Stadtgeschichte hat immer auch eine identitätsstiftende Funktion, denn sie weckt das Interesse der Bevölkerung für ihren Wohnort und fördert die Verbundenheit mit der Stadt», wird in der Mitteilung erklärt.

Nun findet am Donnerstag, 20. August, um 19 Uhr im Hof zu Wil im Gewölbekeller eine öffentliche Vernissage statt. Eine Anmeldung per E-Mail mit Name und Telefonnummer ist aufgrund der aktuellen Lage obligatorisch. Damit wird ein allfälliges Contact-Tracing ermöglicht. Damit die Distanzregel bei der Bestuhlung eingehalten werden kann, ist die Anzahl der Plätze beschränkt. 

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Am 20 August erscheint dieses Buch über die Wiler Stadtgeschichte. (Bild pd)

«Stadt auf dem Land – Wil vom 19. Jahrhundert bis zur GegenwartBild» von Oliver Schneider, Verena Rothenbühler. Ist ab 20. August im Buchhandel und direkt beim Verlag sowie im Info-Center der Stadt Wil erhältlich.