Unter dem Motto «Brass trifft Streicher- Cembalo- und Orgelklang», wird der Zuhörer mitgenommen auf eine Reise mit Zwischenhalten bei Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi oder Francesco Manfredini. Und für die Abwechslung sorgen die Musiker gleich selbst. Denn einmal spielt das Brass-Quintett, dann das Trompeten-Posaune-Streich-Quintett inklusive Cembalo und später sind es dann Orgel und Brass, welche die kerzenerhellte Kirche mit Weihnachtslieder umgarnen. Kantor Cornelius Bader gelingt es einmal mehr, für gute Unterhaltung zu sorgen. Die Kirche hatte sich am Montagabend bis fast auf den letzten Platz gefüllt.

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Die Solisten zeigen sich hervorragend vorbereitet.

Die Wirkung der Musik

Auch diese 23. Durchführugn des Dreikönigskonzertes steht ganz im Zeichen des Kerzenlichts. Romantisch und entschleunigend wirken dabei das sich paarende Visuelle und Akustische. Cornelius Bader rezitiert mit einer poetischen Wortwahl, «Zauberspiel, wundersam, kraftvoll, Engelschar, Lebensodem. Alles treffende Umschreibungen, wenn es um Musik und deren Wirkung geht, wie wir sie uns wünschen». Bader hat es geschafft, die musikalische Ganzheit dieses Konzertes so zu durchdenken, dass eine sinnreiche Abfolge einzelner Klänge und Werke zusammengeschmiedet sind.

Die Streicher des Thurgauischen Kammerorchesters, das Berufs- Brassquintett mit Solisten an Posaune, Horn, Trompete und Tuba, sowie Cornelius Bader (Cembalo und Orgel) treten auf. Der letzte Konzertteil umfasst im Übrigen weihnachtliche Klänge. 

Zweite Aufführung: Katholische Kirche St. Remigius, Sirnach, Samstag, 11. Januar, 17.30 Uhr.