Am 4. September wird der «Allianz Tag des Kinos» abgehalten. Worauf dürfen sich die Cinewil-Besucher freuen? 

Wir werden einige Vorpremieren zeigen. Aber das Spezielle an diesem Tag ist wirklich der tolle Eintrittspreis von 5  Franken pro Kinoticket.

Nach zwei schwierigen Jahren ist wieder einigermassen Normalität eingekehrt. Wie geht es dem Cinewil inzwischen?

Wir sind zufrieden und können durch die Integration von Kino-Café und Kino-Bar auch neue Besucher ansprechen. Wir begrüssen zur Zeit etwa 80 Prozent der Besucher von Vor-Corona.

Sommerzeit bedeutet für viele, dass sie sich draussen aufhalten. Das Cinewil lässt sich Verschiedenes einfallen, um diese Tatsache abzufedern. Wie gross – oder eben nicht – ist bei Ihnen jeweils das Sommerloch?

Das Sommerloch gibt es seit dem Harry-Potter-Start im Juli nicht mehr. Dieses Jahr sind es die Minions und Tom Cruise, welche das Sommerloch «gestopft» haben. Zudem starten wir am 10. August in Wil mit dem Open Air – Kino «Sunset Butik».

Nicht nur Corona macht den Kinos das Leben schwer, auch verschiedene Streaming-Angebote tun ihr übriges. Wie sehr muss man sich als Betreiber dagegen behaupten? Oder ist der Konkurrenzdruck vielleicht gar nicht so gross, wie man denken mag – weil es ein anderes Publikum ist oder gar beides Platz hat?

Es hat beides Platz. Netflix-Abonnenten sind film-afin und gehen auch ins Kino. Es gibt noch genügend Filme, welche auf die grosse Leinwand gehören. Und natürlich ist der Dolby Atmos-Ton mit dem Ton zuhause nicht vergleichbar.

Sie haben es angesprochen: Im Cinewil werden auch diverse andere Veranstaltungen durchgeführt. Wie wichtig sind solche Anlässe für den Betrieb?

Sie helfen uns, Abende, an welchen nicht so viel los ist, mit Leben zu füllen.

Welches war oder ist denn Ihr persönliches Kino-Highlight? 

«Top Gun: Maverick», welchen ich mir mit gemischten Gefühlen angesehen habe, und er hat mir von A-Z Gänsehaut beschert.