Herr Mäder, wie und wann kam es zur Gründung dieser Arbeitsgruppe?

Der Strukturwandel im Detailhandel hat auch in der Wiler Fussgängerzone zu einigen Veränderungen geführt. Der Stadtrat sah Handlungsbedarf, so dass die Attraktivität der Innenstadt erhalten werden kann. Deshalb wurde die Arbeitsgruppe vor rund zwei Jahren ins Leben gerufen.

Was ist das Ziel oder sind die Ziele dieser Gruppe?

Die Arbeitsgruppe vernetzt die Beteiligten. Sie ist ein Echoraum für den Stadtrat, initiiert Projekte und tauscht sich über Massnahmen aus. Das Ziel ist die Attraktivitätssteigerung der Wiler Innenstadt.

Wer ist darin vertreten?

In der Arbeitsgruppe gibt es Vertretende von Wil Shopping, der Gastronomie, der Immobilienbesitzer und der Altstadtvereinigung. Mitglieder sind zudem Stadtrat Andreas Breitenmoser und Mitarbeitende der Verwaltung. Die Arbeitsgruppe wird vom Stadtpräsidenten geleitet.

Wie oft hat sie sich die Arbeitsgruppe bisher getroffen? Gab es durch Corona Verzögerungen?

Die Arbeitsgruppe hat sich in den zwei Jahren durchschnittlich etwa alle zwei Monate getroffen.

Gibt es konkrete Ergebnisse?

Primäres Ziel der Arbeitsgruppe ist die Vernetzung der Akteure. Darüber hinaus hat die Arbeitsgruppe verschiedene kleinere Massnahmen initiiert und begleitet. Unter anderem wurden zusätzliche Sitzgelegenheiten in der Bahnhofstrasse geschaffen und die Grundlagen einer Plattform für Pop-Up-Shops gelegt. Die Arbeitsgruppe hat die Erarbeitung des Stadtfondsreglements aktiv begleitet und die Einführung des Velolieferservice unterstützt. Derzeit laufen Vorbereitungen für eine gemeinsame, digitale Plattform der Wiler Geschäfte. Details werden zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert. Und selbstverständlich unterstützt die Arbeitsgruppe wo möglich private Initiativen zur Attraktivitätssteigerung der Wiler Innenstadt.

Wie sieht das weitere Vorgehen aus?

Die Arbeitsgruppe trifft sich weiterhin regelmässig.