Die Titelkämpfe für die Athletinnen und Athleten der Alterskategorien D/H16 und D/H18 umfassen drei Wettkämpfe. Neben dem Sprint und einer Langdistanz steht eine Dreierstaffel auf dem Programm. Wie bereits im vergangenen Jahr wurde der Wiler Janis Hutzli von der OL Regio Wil für das Schweizer EYOC-Team selektioniert. Den Auftakt machte der Wettkampf über die Sprintdistanz, welcher mitten in der Burganlage Tsarevets von Veliko Tarnovo stattfand. Der sehr verwinkelte Burghügel forderte die Athletinnen und Athleten technisch wie auch physisch. Hutzli zeigte in der Kategorie H16 ein starkes Rennen. Lange sah es gar nach einem Podestplatz aus. Doch der Finne Touko Seppa schob sich mit einem schnellen Lauf an die erste Position der Rangliste und verdrängte Hutzli auf den vierten Rang. Nur vier Sekunden trennten ihn vom Bronzerang.

Zwei Diplome gewonnen
Die nächste Change auf Edelmetall bot sich im Rennen über die Langdistanz. Der Wald präsentierte sich dicht bewachsen. Hutzli lief auch hier ein ansprechendes Rennen. Für ganz nach vorne reichte es am Ende jedoch nicht. Trotzdem wurde er mit knapp fünf Minuten Rückstand auf den Sieger als Achter bester Schweizer. Traditioneller Abschluss der EYOC bildet jeweils der Staffelwettkampf. Drei Läuferinnen respektive Läufer gehen nacheinander auf ihre Runde. Hutzli lief zusammen im Team mit Dominic Schacher (Unterentfelden) und Andrin Sutter (Appenzell). Nach zwei Strecken war das Schweizer Team leicht zurückgebunden. Mit einem schnellen Lauf sicherte Hutzli dem Team den vierten Platz und damit das Diplom. So konnte sich der Wiler bei allen drei Läufen unter den besten Zehn klassieren und gewann zwei Diplome. Auch das gesamte Schweizer Team glänzte mit total vier gewonnenen Medaillen und sieben weiteren Diplomplatzierungen. (pd)