Analog den Raiffeisenbanken ist auch die Norinchukin Bank in einem genossenschaftlichen Geschäftsmodell organisiert. Im Rahmen eines zehntägigen Workshops an verschiedenen europäischen Finanzplätzen erhielten die Vertreter unter anderem auch bei Raiffeisen Schweiz Einblicke in diverse Besonderheiten, Errungenschaften und Schwierigkeiten genossenschaftlich organisierter Schweizer Unternehmen.

Am besagten Nachmittag erfuhren die Teilnehmenden vor Ort in Niederuzwil vieles über das Geschäftsmodell einer lokalen Raiffeisenbank, deren operative Themen sowie strategische Stossrichtungen. Bankleiter Aldo Kopp berichtete von den geplanten baulichen Veränderungen der Geschäftsstellen angesichts neuer Kundenbedürfnisse. Eine Dolmetscherin übersetzte dabei seine Ausführungen ins Japanische. Eine kurze Führung durch die Räumlichkeiten der Bank rundete den Besuch ab.

Die Norinchukin Bank mit Firmensitz in Tokio wurde 1923 als «Land- und Forstwirtschaftszentralbank» gegründet. Das Ziel dabei war es, Genossenschaften aus den Bereichen Fischerei, Land- und Forstwirtschaft Finanzdienstleistungen anzubieten. So trägt das Unternehmen stetig zur Entwicklung der regionalen Lebensmittelproduktion bei und unterstützt Menschen in lokalen Gemeinschaften beim Erreichen einer höheren Lebensqualität. (pd)