Erstaunlich, wie es immer wieder Melodien schaffen, Menschen rund um den Globus in Bewegung zu bringen. Im letzten Jahr war es der eingängige Song «Jerusalema» zweier Discjockeys aus Südafrika. Er hat sich zu einem weltweiten Hit entwickelt. Menschen tanzen zu ihm mit den gleichen Bewegungen einzeln und in Gruppen. Mittlerweile haben viele ihre Tanzdarbietungen gefilmt und ins Internet gestellt. Hallowil zeigt perfekte Aufnahmen von Mitarbeitenden des Uzwiler Hightech-Unternehmens Bühler. Ende letzten Jahres war auf Hallowil schon das Video der Schülerinnen der Wiler Mädchensekundarschule Kathi zu sehen.

Wie kam es zum Engagement bei der Uzwiler Firma Bühler? Die Initialzündung sei von Bühler-Mitarbeitenden in Südafrika ausgegangen, sagt Markus Reber von der Medienstelle des Unternehmens. Das habe sozusagen einen internen Wettbewerb ausgelöst. Am Standort Uzwil hätten die «Generation B» und Mitarbeitende der Produktion den Ball aufgenommen. Auf freiwilliger Basis hätten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Abteilungen den Tanz zu Hause geübt. Ohne vorherige gemeinsame Übungen sei das Video an zwei Tagen entstanden. Markus Reber: "Mittlerweile gibt es auch ein Jerusalema-Video von Bühler-Mitarbeitenden in Brasilien im Netz".

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Ungewöhnlicher Einsatz auf dem Firmenareal.

Die Melodie zaubere gerade in trüben Corona-Zeiten Alt und Jung, Arm und Reich, Schwarz und Weiss ein Lächeln ins Gesicht. Es sei ein eingängiger Song, der zum Mitsingen einlade und Mut mache, stellen die Begründer mit Genugtuung fest. Der Choreographie des Songs kommt zugute, dass sie auch mit ausreichender Corona-Distanz zu anderen getanzt werden kann. 

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