Am 15. April feierten in Oberbüren 13 Kinder ihre Erstkommunion. Begleitet von der Musikgesellschaft zogen sie freudestrahlend in die schön geschmückte Pfarrkirche ein. Eine grosse Hostie, darauf ein Kreuz mit 13 Ähren, wurde von Eltern liebevoll gestaltet. Mit dem Lied: „Ich bin wie die Ähre auf dem Feld“ stimmten die Kinder die Gemeinde ins Thema ein.Mehr als Nahrung für den Körper
Die Erzählung vom Jungen, der sich nach dem andern Brot sehnte, berührte Gross und Klein. Ja, auch wir brauchen mehr als Nahrung für den Körper! In seinem Predigtwort vertiefte Pater Erich die Aussagen der Kinder über das Brot des Lebens, das Jesus selber ist.

Der Gottesdienst wurde musikalisch umrahmt mit Orgel- und Panflötenmusik. Beim anschliessenden Apéro erfreute uns die Musikgesellschaft nochmals mit festlichen, fröhlichen Klängen.

„Es isch en so schöne Tag gsi!“
Mit diesen Worten begrüsste mich am Abend ein Kind vor Beginn der Dank- und Segensfeier. Und in der Feier dankten weitere Kinder ganz spontan: für die Menschen, die für sie gebetet hatten, für die Liebe ihrer Eltern und dafür, dass sie heute erstmals das hl. Brot empfangen durften.

Jedes Kind durfte einige Weihrauchkörner ins Gefäss legen: „Wie Weihrauch steige unser Dank auf zu Gott.“ Eindrücklich war der Moment, als die Kinder ganz nah miterlebten, wie Pater Erich den Tabernakel öffnete, wo das hl. Brot aufbewahrt wird. Am Schluss der Feier erhielten die Kinder ein kleines Holzkreuz geschenkt als Andenken an diesen grossen Tag.

Mögen die Erstkommunionkinder immer wieder Kraft, Hoffnung und Freude finden bei Jesus, dem Brot des Lebens.