Alphornklänge, Büchel-Töne, Fahnenschwinger und Jodelgesang dominierten im schönen Gastort, begleiteten den Festakt, bereicherten den Sonntags-Gottesdienst, formierten sich zum Festumzug und stellten sich mit ihren Wettvorträgen der Fachjury.

Leuchtender Blumenschmuck wetteiferte mit den farbenfrohen, reichverzierten Trachtenkleidern und vermittelte so eine Atmosphäre von Harmonie, Kameradschaft, Liebe zum alten Brauchtum, Zusammengehörigkeit und Heimatverbundenheit.

Nach intensiver Probezeit machte sich der Jodelclub Sirnach am Samstag auf nach Appenzell. Mit dem Jodellied „Härzlichkeit“ von Emil Wallimann stellten sie sich in der Pfarrkirche St. Mauritius der Jury. Die Zeit bis zur Bekanntgabe der Bewertung verbrachten die Jodlerinnen und Jodler in bester Gesellschaft in der Hauptgasse in Appenzell. Viele gemütliche Festzelte boten Schattenplätze, Verpflegung und fröhliches Zusammensitzen an.

Am Sonntag dann, zwischen Gottesdienst, Festakt und Festumzug, konnten die Bewertungen per Handy abgerufen werden. Einmal mehr durfte sich der Jodelclub Sirnach mit seiner Dirigentin Heidy Gerber und Präsident Ernst Sturzenegger über die Bestnote „sehr gut“ freuen.

Gemäss dem Jodelfest-Motto „Me nehnd no ees“ stimmten die Jodlerinnen und Jodler ein fröhliches Lied an, hoben ihr Glas und feierten den schönen Erfolg.

Bruno Hollenstein, 22.7.22