Der Einstieg zur Neuzuzügerbegrüssung startete im Schatten des Kastanienbaumes bei der Primarschule Jonschwil mit einem Apéro, um erste Kontakte untereinander zu ermöglichen. Die gut 40 Personen waren im Anschluss per Postauto zur Rundfahrt durch die Gemeinde eingeladen. Diese Form der Begrüssung fand vor vier Jahren letztmals statt.

Die Gemeinde hat viel zu bieten
Gemeindepräsident Stefan Frei moderierte die Rundfahrt durch die Dörfer der Gemeinde und machte laufend auf spezielle Orte, Häuser und Unternehmungen aufmerksam. Erste Aufmerksamkeit ergab sich beim Gemeindehaus, das bekanntlich ob drei Standorten trotz direkter Nähe drei Adressen zählt. Bettenau sei ehemals ein Riet gewesen, während des Weltkrieges aber für den Kartoffelanbau umgenutzt. Bettenau erzeugt über Photovoltaikanlagen mehr elektrischen Strom als die 73 Bewohner benötigen. Das Jägerhauslädeli stehe noch auf Jonschwiler Boden. Einladend zeige sich weiter die Bettenauer Hofbeiz.

Das Sonnhaldenquartier mit seinen 100 Bewohnern verfüge über einen eigenen Quartierverein. Ein neu platzierter Stein bei der Einfahrt ins Quartier verhinderte die Durchfahrt. Zum Dorf Schwarzenbach wies Frei auf den nun durchgehend geöffneten Dorfbach hin, den Schwarznbach. Mit dem Restaurant Rössli besitzt die Gemeinde auch ein denkmalgeschütztes Haus, einst von Napoleon bei der Durchfahrt besucht. Die Poststelle werde kaum mehr lange bestehen bleiben bis zur Umwandlung in eine Agentur. Jonschwil besitzt gleich zwei Schlösser, das Schloss Schwarzenbach Ausgangs Dorf Richtung Wil und das Schloss Feldegg.

Nebst einer Reihe nahmhafter Firmen informierte Stefan Frei auch über die dorfeigene Kapelle in Schwarzenbach und den leider geschlossenen Bahnhof, nur noch für Gütertransporte genutzt. Mit dem Volg, dem Spar und dem Dorfbeck biete die Gemeinde passende Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf. Zurück zum Ausgangspunkt waren die Neuzuzüger beim Notkerschulhaus zu einem schmackhaften Imbiss geladen, wo neben Gemeindeinformationen mehrere Vereinsvertreter über das Freizeitangebot informierten.

Gute Gründe für den Zuzug nach Jonschwil
Die Neuzuzüger sind nach Gemeindeschreiber Pascal Knaus verschiedener Herkunft, darunter auch deutscher Nationalität. Es gebe Familien, welche sich für den Zuzug ein eigenes Haus erworben hätten, mehrheitlich seien es aber Bewohner von Mietobjekten.

Die Familien Preisig und Ulrich kennen sich schon, da sie gleich nebeneinander in Schwarzenbach das eigene Haus bewohnen. Grund für den Zuzug nannten sie die gute Infrastruktur, Läden für den Einkauf und die Nähe zu Wil. Das Ehepaar Jörg zog von Wil nach Jonschwil. Die passende Wohnung hatte ihnen deren Tochter an der Winkelstrasse 22b ausgesucht. Die Rundfahrt hat den Beiden sehr gut gefallen. Sie hätten viel Neues erfahren.