Zehn Jahre hat Martin Keller, Berater Gewerbekunden bei der Kantonalbank in Uzwil, den Verein Geschäftszentrum Uzwil präsidiert. Weil er im kommenden Herbst pensioniert wird, hat er demissioniert. Zu seiner Nachfolgerin ist aus den Reihen des Vorstands Jrène Chiavi gewählt worden. Sie hat bisher den Weihnachtsmarkt im Zentrum gemanagt und führt mit ihrem Lebenspartner zusammen das Bilderwerk an der Bahnhofstrasse in Uzwil.Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt: Susanne Schär, Aktuarin, Rolf Raschle, Präsident des Herbstmarktes, Sandro Metzger, Festwirtschaften Herbstmarkt, und Philipp Herzog, Finanzen. Der bisherige Präsident Martin Keller stellt sich zusammen mit Mario von Dach als Revisor zur Verfügung.

Der Verein Geschäftszentrum Uzwil zählt 44 Mitglieder. Präsident Martin Keller konnte 22 Personen begrüssen, davon 16 stimmberechtigte Mitglieder. Er bedauerte das bescheidene Interesse am Vereinsgeschehen.

Anlässe, die beliebt geworden sind
Dieses Geschehen bewegt sich zwar in traditionellen Bahnen, darf sich aber sehen lassen. Erwähnenswert sind vor allem vier Aktivitäten, die auch im laufenden Jahr wieder durchgeführt werden. Vor dem nächsten Sonntag, dem Muttertag, werden wieder Rosen und als Alternative Süssigkeiten verteilt.

Seit sechs Jahren wird die trotz ihrem Alter sehr gefällige Uzwiler Weihnachtsbeleuchtung nicht mehr still und leise eingeschaltet. Auf dem Platz vor der Migros wird dazu auch 2018 wieder eine Feier stattfinden, an welcher eine Schulklasse Lieder vortragen wird.

Ein Herbst- und ein Weihnachtsmarkt
Den Herbstmarkt braucht man in Uzwil nicht vorzustellen. Er ist für viele Einheimische und Heimweh-Uzwiler das Ereignis des Jahres.

Der Weihnachtsmarkt im Innenhof des Zentrums hat in wenigen Jahren seinen Platz erobert. Er ist im letzten Jahr erstmals an zwei Tagen durchgeführt worden Auch in diesem Jahr ist er wieder an zwei Tagen vorgesehen: am Samstag, 15. Dezember und Sonntag, 16. Dezember.

Statt die Zahl der Neujahrsbegrüssungen in den ersten Januartagen um eine zu vergrössern, überlegt sich der Vorstand, im Rahmen des Weihnachtsmarktes einen Jahres-End-Apéro durchzuführen.

Kein Auftritt an der Riga 18
Der Plan, an der Riga 18 als Verein aufzutreten, hat sich zerschlagen. Weil etliche Vereinsmitglieder an der Ausstellung mit ihren Unternehmen präsent sind, war das Interesse, einen GUZ-Stand zu gestalten, zu klein. Philipp Herzog, zuständig für die Vereinsfinanzen, gab deshalb die Rückführung der entsprechenden Rückstellungen ins Vereinsvermögen bekannt. Im Übrigen sind Rechnung und Budget im Lot. Bei Aufwand und Ertrag von je um die 20'000 Franken schliessen beide praktisch ausgeglichen. Das Eigenkapital beträgt 43'000 Franken.

Ein besonderer «Gutschein»
Als Erfolg wird die Lancierung des «Uze-Batze» erachtet. Für 20 Franken kann bei der Kantonalbank eine eigens geprägte Münze gekauft werden. Sie eignet sich als Geschenk – statt eines Gutscheines – und wird in jedem GZU-Geschäft zum vollen Nennwert an Zahlung genommen. Gegenwärtig sind gut die Hälfte der 500 «Uze-Batzen» im Umlauf.