Am Dienstagmittag informierte das OK-Jugendgames über die Angebote und den Verlauf. OK-Präsident Michael Stöckli gab sich erfreut, dass die Teilnehmerzahl mit 320 Kinder gar noch höher ausgefallen sei als vor zwei Jahren. Allerdings strebten sie noch einen Ausbau der Teilnehmerzahl an. Die Kurse starteten bereits am Montagvormittag mit Eishockey, Skema (Kampfkunst) und 1-Radfahren. Das Angebot läuft bis Freitag 19. Oktober.


Begeisterte Jugend

Das Sportangebot während den Schulherbstferien kommt bei der Wiler Jugend offensichtlich sehr gut an. Am Rundgang mit den OK-Mitgliedern bei einigen Kursangeboten zeigte sich eine einsatzfreudige Jugend. Da im Schnitt jedes der 320 Kinder drei Kurse besucht, werden daraus über 900 Kursbesuchende. Die teilnehmenden 30 Vereine bieten 60 verschiedene Sportarten an, was deren Interesse zur späteren Gewinnung neuer Mitglieder belegt.

Dank Sponsoren und ehrenamtlichen Einsätzen der Vereine können die Angebote attraktiv aufgezogen werden, sodass neben dem Znüni und dem T-Shirt für jedes Kind auch ein Helferessen zum Abschluss drin liegt.


Speziell fordernde Sportarten dabei

Unter den 60 Sportarten befindet sich auch das Angebot «Rollstuhlfahren». Bei diesem Angebot, immer von Rollstuhlfahrerin Sandra Graf angeführt, erfahren die Jugendlichen was es heisst an den Rollstuhl gebunden zu sein. Der Kurs ist nach Ok-Mitglied Martin Senn meist sehr schnell ausgebucht.

Natürlich wird auch beim Angebot Rollstuhlfahren Sport betrieben. Die Jugendlichen können sich im Ballspiel üben, was einiges Geschick erfordert. Auch im Bewegen mit dem Rollstuhl spüren die Kinder, dass Treppen eine unüberwindbare Hürde darstellen.

 
Das Video zeigt den Verlauf der Instruktion beim Tischtennisangebot.

Organisationsaufwand lohnt sich

Bekanntlich hat das Bildungsdepartement der Stadt Wil schon einige Jahre das Anmeldeprozedere übernommen. Neben dem Leiter Sport, Phat Do, stand in diesem Jahr mit Jérôme Koller auch ein Lernender im Einsatz. Nach Phat Do waren sie besonders mit den Nachmeldungen gefordert. Bekanntlich finden die Anmeldungen nur noch online statt, wie OK-Chef Stöckli informierte.

Stadträtin Jutta Röösli lobte das Angebot der Jugendgames. Das Animieren der Jugendlichen für Sport sei sehr wichtig. Vorteilhaft nannte sie die Tatsache, dass sie von der Schule aus niemals eine solche Vielfalt bieten könnten.


Bekanntheitsgrad steigend

Dass die Wiler Jugendgames längst über die Stadtgrenze wahrgenommen werden, bestätigt sich an den zahlreichen Jugendlichen aus den Aussengemeinden. Unterdessen meldeten sich auch Vereine aus der näheren und weiteren Region, um ihre Sportart wie 1-Rad oder Kunstrad anbieten zu können um damit interessierte Jugendliche für ein Weitermachen zu gewinnen. Bei den noch bis Freitag laufenden Sportangeboten kommen die Jugendlichen auch mit bisher unbekannten Sportarten in Kontakt.