Der finanzielle Druck auf die Schweizer Altersvorsorge steigt. Während bei der Einführung der AHV rund sechs Erwerbstätige die AHV-Rente einer Person finanzierten, wird die AHV-Rente einer pensionierten Person heute noch von etwa 3.4 Arbeitstätigen getragen, 2050 werden es gemäss Hochrechnungen noch zwei Erwerbspersonen pro Pensionär sein. 

Selbstverständlich ist es erfreulich, dass die Lebenserwartung in unserem Land angestiegen ist, schreibt Lukas Huber, Präsident der Jungen SVP St.Gallen, in einer Mitteilung. Allerdings sei es nun an der Zeit, die notwendigen strukturellen Korrekturen bei der Altersvorsorge vorzunehmen, denn die Kosten von ausbleibenden Reformen fallen ganz zu Lasten der jungen Generation. Aus diesem Grund unterstützt die Junge SVP Kanton St.Gallen die von den Jungfreisinnigen lancierte Renteninitiative, die eine schrittweise Anpassung des Rentenalters an die Lebenserwartung fordert. Dadurch kann dem jährlichen Defizit der AHV in Milliardenhöhe entgegenwirkt und eine Erhöhung der Steuern zur Finanzierung dieses Defizits verhindert werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Die Junge SVP St.Gallen arbeitet dabei aktiv mit den Jungfreisinnigen des Kantons St.Gallen zusammen, die schon seit längerer Zeit Unterschriften für dieses Anliegen sammeln. «Bei der Verhinderung von neuen Steuern und Ab-gaben zulasten der Bevölkerung vertreten beide Jungparteien eine klare Haltung, weshalb ein jungbürgerlicher Schulterschluss bei einer Reform der Altersvorsorge besonders erfreulich ist» betont Huber. Joel Mäder, Präsident der Jungfreisinnigen Kanton St.Gallen ergänzt: «Wir freuen uns über die zusätzliche Unterstützung im Kampf für eine sichere und nachhaltige Altersvorsorge. Nun gilt es, die nötigen Unterschriften zusammenzubringen, damit das Volk über diese wichtige Frage befinden kann».