In den kommenden Wochen gastiert die Neophyten-Ausstellung bereits zum zweiten Mal im Thurgau. Besucherinnen und Besucher können in sechs Gemeinden die invasiven Neophyten in natura sehen.

Zuerst gastiert die Ausstellung ab dem 20. Mai während einer Woche in Birwinken. Danach wandert sie weiter nach Märstetten, Romanshorn, Berlingen, Fischingen und Aadorf, wo sie auch jeweils eine Woche verbleibt. Isabel Portmann von der Fachstelle Biosicherheit des kantonalen Amtes für Umwelt freute sich über das grosse Interesse der Bürgerinnen und Bürger im letzten Jahr und setzte sich wieder dafür ein, dass die Ausstellung erneut – dieses Mal in anderen Gemeinden – gezeigt wird. Besonders in Erinnerung blieb ihr, dass viele Personen überrascht waren, dass auch der beliebte Kirschlorbeer gezeigt wird. "Den Besucherinnen und Besuchern war gar nicht bewusst, dass auch er zu den unerwünschten Pflanzen gehört.“

In der Ausstellung sind lebende invasive Neophyten zu sehen. Da der Riesenbärenklau und die Ambrosia gesundheitlich problematisch sind, können an der Ausstellung von diesen Pflanzen nur Fotos gezeigt werden.

Die Organisatoren der Wanderausstellung erhoffen sich neben einer Sensibilisierung der Bevölkerung auf die Problematik, dass die Ausstellung den Besucherinnen und Besuchern hilft, Neophyten zu erkennen und fachgerecht zu bekämpfen.

Fischingen

Die Ausstellung invasive Neophyten gastiert vom 17. bis 23. Juni 2019 auf dem Forstwerkhof/Kompostplatz an der Fischingerstrasse 69 in Dussnang.

Aadorf

Die Ausstellung invasive Neophyten gastiert vom 24. bis 30. Juni 2019 auf dem Gemeindeplatz Aadorf. Am Dienstag, 25. Juni 2019, um 19 Uhr findet ein Informationsanlass im Gemeinde- und Kulturzentrum Aadorf (Kleiner Saal) statt.