Das Konzert am Sonntag, 28. Oktober um 16.00 Uhr, in der Bibliothek des Kloster Fischingen. Das Mondrian Ensemble führt Werke von Debussy, Ravel und Fauré auf. Es spielen: Ivana Pristašová, Violine; Petra Ackermann, Viola; Karolina Öhman, Violoncello; Tamriko Kordzaia, Klavier und Solenn' Lavanant Linke, Mezzosopran.

Das Mondrian Ensemble präsentiert gemeinsam mit Solenn’ Lavanant Linke die «Chansons madécasses» von Maurice Ravel und die «Trois chansons de Bilitis» von Claude Debussy. Kombiniert mit dem Klavierquartett Nr. 1 von Gabriel Fauré und der Sonate für Violine und Violoncello von Ravel tritt das Liedhafte und Gesangliche dieser Instrumentalstücke hervor. Das Programm gibt Einblick in die französische Musik am Übergang des 19. zum 20. Jahrhundert und zeigt die Entwicklung von der Spätromantik bis zum musikalischen Impressionismus. 

Mit Spiel- und Experimentierfreude widmet sich das Mondrian Ensemble seit seiner Gründung im Jahr 2000 einem vielseitigen Repertoire. Das Ensemble verbindet eine rege Zusammenarbeit mit zahlreichen Komponisten und veranstaltet seit 2008 eigene Konzertreihen in Basel, Zürich und Luzern. 2011 erhielt das Ensemble das Werkjahr für musikalische Interpretation der Stadt Zürich und im Jahr 2015 wurde es in das Partnerschaftsprogramm der Fondation Nestlé pour l’Art aufgenommen. Die Sängerin Solenn' Lavanant Linke war bis 2015 Ensemblemitglied am Theater Basel. Ausserdem war sie unter anderem Gast am Opernhaus Zürich, beim Festival von Aix-en-Provence und als Cyrus in der Tonhalle Zürich.

Zwischen der Neuen Musik mit ihrem Uraufführungshype und dem etablierten Klassikbetrieb, der sich vornehmlich der Musik zwischen Bach und Strawinsky annimmt, tut sich eine Repertoirelücke auf, die täglich wächst. Dieser Lücke nimmt sich das Mondrian Ensemble an und darüber hinaus versucht es, Fäden zu spinnen, die sich ohne Rücksicht auf gewachsene Gräben durch die Geschichte ziehen.

Konzertdauer: ca. 85 Minuten
Eintritt: CHF 30.00 / Studenten und Lernende ab 16 Jahre: CHF 20.00