Wenn der Schlaf nicht zur gewünschten Zeit kommt, nicht erholsam ist oder Fehlleistungen im Wachen auftreten, erzeugt das Hilflosigkeit und Anspannung. Stefan Telser, Spezialist für Schlafmedizin der Psychiatrie St.Gallen Nord (PSGN), zeigt Behandlungsmöglichkeiten und gute Voraussetzungen für einen entspannten Schlaf auf. Das öffentliche «Referat am Montag» findet am 26. August in Wil statt.

Wach in der Nacht, schläfrig am Tag – Schlafstörung ist ein Sammelbegriff für Störungen des Schlafens, des Träumens, des Wachseins und der inneren Uhr. Der Körper holt sich ohne unsere bewusste Kontrolle den nötigen Schlaf. Er sorgt für eine ausreichende Schlafdauer und das richtige Timing. In unserer 24/7-Gesellschaft schenken wir Schläfrigkeit zu unerwünschten Zeiten nur wenig Aufmerksamkeit. Auch nehmen wir Schlafmangel oder qualitativ schlechten Schlaf oft nicht als Ursache für Beschwerden in Beruf und Freizeit wahr. Ist Ihre Schlafstörung längst zur Normalität im Alltag geworden? Professionelle Unterstützung kann helfen, Beschwerden zu lindern und das Gefühl von Ohnmacht und Hilflosigkeit zu beseitigen.

Wer sich gut bettet, schläft gut

Stefan Telser, Leiter Erwachsenenpsychiatrie am Standort Rorschach, vermittelt in seinem Referat eine kleine Kulturgeschichte des Schlafens sowie Informationen über Körperfunktionen in Schlaf und Wach bei Mensch und Tier. Ausserdem gibt er Auskunft über schlafmedizinische Untersuchungen und Behandlungen. Das Ziel der schlafmedizinischen Abklärung ist es, die Art der Schlafstörung zu klären. Dann kann eine gezielte Behandlung durchgeführt werden. Im Anschluss an das Referat besteht die Möglichkeit für Fragen und einen aktiven Austausch mit dem Referenten. 

Die Veranstaltung dauert von 19.30 – 21.00 Uhr. Sie ist öffentlich, die Teilnahme unentgeltlich. Sie findet am Montag, 26. August im Hörsaal Haus C03 der Psychiatrie St. Gallen Nord in Wil statt. Es ist keine Anmeldung nötig.