Anhaltend starker Stress reduziert die Lebenszufriedenheit. Auch der Körper kann erheblichen Schaden nehmen. Wie man damit umgehen kann, erklärt Pia Lang, Psychologin der Psychiatrie St.Gallen Nord im öffentlichen «Referat am Montag» am 22. Oktober in St.Gallen und am 29. Oktober in Wil.

Laut Bundesamt für Statistik geben fast ein Fünftel aller Erwerbstätigen an, konstant unter Stress zu stehen. Dieser Dauerstress kann die Lebensqualität einschränken.

Stress wird zum Teufelskreis

Probleme in der Beziehung, im Alltag oder bei der Arbeit setzen Körper und Psyche unter Stress. Kommen laufend neue Belastungen hinzu, erzeugt dies zusätzlichen Druck und es entsteht ein Teufelskreis. Dadurch bilden sich negative Gefühle, die in Kombination mit dem anhaltenden, starken Stress die Lebenszufriedenheit reduzieren. Welche körperlichen Beeinträchtigungen gehen daraus hervor? Was kann man gegen Dauerstress tun bzw. gibt es Möglichkeiten, den Stress nachhaltig abzubauen? Wie kann man mit negativen Gefühlen umgehen?

Auf Gereiztheit folgt Bluthochdruck

Oft sind wir unter Stress leichter gereizt. Das kann dazu führen, dass wir auf der körperlichen, psychischen und sozialen Ebene beeinträchtigt werden. Häufig führt das unter anderem zu Bluthochdruck, Schlafstörungen und Burnouts. In ihrem Referat erklärt Pia Lang, wie man Stress vermeiden und mit negativen wie auch positiven Gefühlen umgehen kann. Sie zeigt ausserdem die verschiedenen Facetten von Stress auf und gibt einen Überblick darüber, wie er sich äussern kann. Im Anschluss bleibt reichlich Gelegenheit für Fragen und einen aktiven Austausch mit der Referentin.

Zweimalige Durchführung

Die Veranstaltung dauert von 19.30 – 21.00 Uhr. Sie ist öffentlich, die Teilnahme unentgeltlich. Am 22. Oktober 2018 findet sie in St.Gallen statt (Bahnhofgebäude, Bahnhofplatz 2, 1. Stock, Zimmer 122) und eine Woche später, am 29. Oktober, in Wil, im Hörsaal Haus C03 der Psychiatrie St.Gallen Nord. Es ist keine Anmeldung nötig.