Die Tonhallen-Saison beginnt am 19. September mit dem Auftritt das Janoska Ensemble, gefolgt von der herrlichen Komödie «Paulette – Eine Oma zieht durch» am 25. September.

Samstag, 19. September, 20 Uhr: Janoska Ensemble

Der Musikkosmos ist unendlich gross. Stilistisch trennen sie aber oft musikalische Lichtjahre. Doch das Janoska Ensemble ist angetreten, jede Distanz zu überwinden und hat damit in kürzester Zeit ein internationales Publikum gewonnen.

Dem Janoska Ensemble ist es gelungen, seinen singulären Stil zur Eigenmarke und zugleich auch zum Genre-Begriff zu machen: Es ist dies ihr «Janoska Style», der bekannte Referenzen aus Klassik bis Pop in ein hörbar verwandtes und dennoch anderes neues Ganzes transponiert. Das wird am 19. September bei der Saison-Eröffnung ab 20 Uhr in der Tonhalle gezeigt. Das Publikum ist ab 19 Uhr im kleinen Saal zu einem Apéro eingeladen.

 

Freitag, 25. September, 20 Uhr: Paulette – Eine Oma zieht durch

Schon sechs Tage später wird die Komödie «Paulette – Eine Oma zieht durch» von Anne Bechstein nach dem gleichnamigen französischen Kinohit von Jérôme Enrico aufgeführt. Oma Paulette muss von Grundsicherung leben, ist verbittert, bösartig und rassistisch. Als der Gerichtsvollzieher auch noch die Möbel holt, reicht es. Sie nimmt ihr Leben in die Hand und wird vom Sozialfall zu einer erfolgreichen Geschäftsfrau. Kleiner Schönheitsfehler: Paulette dealt mit weichen Drogen. Und das ziemlich ungestört von der Obrigkeit, denn wer würde so etwas schon bei einer Frau ihres Alters erwarten? Dafür muss sie sich Konkurrenten und Neider aus der Unterwelt vom Hals halten. Das materiell nun viel bessere Leben aber auch die für den Geschäftserfolg unumgängliche Begegnung mit Menschen anderer Herkunft und Hautfarbe bewirken etwas. Paulette entdeckt Seiten an sich, die sie regelrecht sympathisch erscheinen lassen – beinahe, jedenfalls. Die Komödie wird am Freitag, 25. September ab 20 Uhr gezeigt. 

Eine Oma wandelt sich zur Dealerin - und wird sympathisch.