Referat am Montag, 19.11. SG & 26.11. Wil

Menschen sind auf unterschiedlichste Weise mit Verlusten konfrontiert. Auf diese Erfahrungen reagieren sie in der Regel mit Trauer. Doch wie mit ihr umgehen? Dr. theol. André Böhning, Seelsorger und Psychoonkologe der Psychiatrie St.Gallen Nord, zeigt im öffentlichen «Referat am Montag» auf, warum die verschiedenen Seiten der Trauer wichtig, hilfreich und sogar erleichternd sein können. Das Referat findet am 19. November in St.Gallen und am 26. November in Wil statt.

Im Lauf des Lebens machen Menschen zahlreiche Verlusterfahrungen: Beziehungen gehen in die Brüche, Arbeitsverhältnisse werden aufgelöst oder Besitztümer gehen beim Umzug in ein Pflegeheim verloren. Aus diesen Erfahrungen resultiert häufig Trauer.

Verlust führt zu Trauer

Die natürliche Reaktion auf bedeutsame Verlusterfahrungen ist Trauer. Neben materiellen Einbussen kann sie auch durch den Verlust der Mobilität, der Selbstständigkeit oder den Verlust durch den Tod eines geliebten Menschen hervorgerufen werden. In solchen Situationen werden wir mit überwältigenden, negativen Gefühlen konfrontiert. Oft sehen wir keinen Ausweg. Wie kann man mit Verlust und Trauer umgehen? Begleitet uns Trauer ein Leben lang? Können sich Chancen und Veränderungen ergeben?

Trauer öffnet neue Türen

In seinem Referat zeigt André Böhning anhand von Beispielen unterschiedlichster Verlusterfahrungen die Komplexität von Trauer auf. Weiter erklärt er, welche Gestaltungspotenziale sich ergeben und wie man diese für sich nutzen kann. Der Referent weist zudem darauf hin, dass sich aus Verlusten Chancen auf positive Veränderungen ergeben und sich neue Türen im eigenen Leben öffnen können. Im Anschluss an das Referat bleibt reichlich Gelegenheit für Fragen und einen aktiven Austausch mit dem Referenten.

Zweimalige Durchführung

Die Veranstaltung dauert von 19.30 – 21.00 Uhr. Sie ist öffentlich, die Teilnahme unentgeltlich. Am 19. November 2018 findet sie in St.Gallen statt (Bahnhofgebäude, Bahnhofplatz 2, 1. Stock, Zimmer 122) und eine Woche später, am 26. November, in Wil, im Hörsaal Haus C03 der Psychiatrie St.Gallen Nord. Es ist keine Anmeldung nötig.