Er ist in Dussnang aufgewachsen, in der Gemeinde Fischingen zur Schule gegangen und hat seine Ausbildung zum Automechaniker in einem gemeindeansässigen Betrieb absolviert. Danach hat Schneider die Gemeinde verlassen und war im In- und Ausland tätig. Er bildete sich weiter in Sprachen, Kaderschule, Betriebswirtschaft und hat auch eine Landwirtschaftsausbildung absolviert. Heute arbeitet er in leitender Position noch immer in der Automobilbranche. Nach eigenen Angaben wird er demnächst mit meiner Familie aus Tägerschen in die Gemeinde Fischingen zurückkehren, und zwar auf den elterlichen Bauernhof im Schärliwald.

Seit 30 Jahren nicht mehr in Fischingen

Die Motivation für das Amt als Gemeindepräsident von Fischingen liege darin, dass er viel Potential in den verschiedenen Dörfern und Weilern sieht. «Ich möchte gerne meine Erfahrungen und mein Wissen einfliessen lassen und damit eine noch grössere Stabilität schaffen, dass auch unsere nächsten Generationen die Möglichkeit haben, im Dorf zur Schule zu gehen, dass unser einheimisches Gewerbe stark ist und genügend Ausbildungs- und später Arbeitsplätze bieten kann und somit alle eine gute Existenz haben», lässt sich Schneider zitieren. Obwohl er seit mehr als 30 Jahren nicht mehr in der Gemeinde wohnt, fühlt ich mich immer noch als Einheimischer.

«Die Tatsache, dass ich keiner politischen Partei angehöre, erachte ich als grossen Vorteil. Denn so bin ich keiner Partei verpflichtet, sondern kann für die Einwohner der Gemeinde einstehen. Selbstverständlich finde ich es wichtig, dass wir diverse verschiedene Parteien in der Gemeinde haben und so auch die verschiedenen Interessen vertreten werden», sagt Schneider.

Gemeinderat wird verkleinert

Bis anhin ist Schneider einziger Kandidat für das Gemeindepräsidium. Weitere Meldungen sind noch bis zum 17. Dezember möglich. Am 27. November findet eine Kandidatenvorstellung statt. Die Gesamterneuerungswahl ist auf den 10. Februar 2019 terminiert. Hinsichtlich der neuen Legislatur, die im Sommer 2019 beginnt, wird die Behörde von sieben auf fünf Mitglieder reduziert. Neben dem Gemeindepräsidenten stehen derzeit vier bisherige Gemeinderäte zur Wahl. Weitere Kandidaturen sind keine bekannt. Somit deutet derzeit nichts auf eine Kampfwahl hin. (pd/sdu)