Rektorin Doris Dietler Schuppli zeigte sich dankbar, dass die Feier überhaupt stattfinden konnte. Wenn auch in besonderer Atmosphäre und ohne Party, könne die Verabschiedung im Stadtsaal im schönen Rahmen stattfinden. Der plötzliche Wechsel auf Home-Office habe die Weiterführung des Unterrichts und somit erfolgreiche Abschlüsse ermöglicht. Die täglichen Videokonferenzen seien jedoch überaus anstrengend gewesen.

Obwohl die ausserordentliche Situation über Monate dauerte, sei dennoch ein stärkeres Zusammenwirken untereinander entstanden. Durch die vermehrten Spaziergänge im Grünen hätten sich viele Beziehungen erweitert. Dass die Maturafeier trotz Distanzhaltung stattfinden konnte, hebe die daraus entstandenen Nachteile mehrheitlich auf. Die Organisation der Feier im Stadtsaal habe sich überaus aufwendig gestaltet. So mussten die Maturanden einen nummerierten Sitzplatz einnehmen. Es durfte nur jeder zweite Stuhl belegt sein.

Ein Micro-Faser-Handtuch als Erinnerung

Die frühere Maturandin und heutige Kommunikationsfachfrau Barbara Kobelt erinnerte unterhaltsam an ihre Maturazeit. Geblieben sei ihr, dass sie einmal über viel Wissen verfügt habe, heute eher wisse wo nachschlagen. Freundschaften aus dieser Zeit pflege sie noch heute gerne.

Prorektorin Milena Ferigutti-Calludrini moderierte die Diplomübergabe. Die Feier in aussergewöhnlicher Situation habe sie bei der Gestaltung des Flyers besonders gefordert, nachdem sie keine Maturafeier ankünden konnten. Die drei Personen auf dem Flyer demonstrierten «Jubel, Nähe und Freiheit». Als Geschenk erhielten die Maturanden zum Diplom ein Micro-Faser Handtuch, in einer handlichen Tasche, in jeden Rucksack passend.


Nadine Jabornegg und Hannah Kohlmeyer sind die Besten

Der bereits im 51. Jahr bestehende Kantiverein unter der Leitung von Hanspeter Hutter nahm die Auszeichnung der Bestnotenträger vor. In seinen Worten betonte Hutter an die Adresse der Maturanden, dass sie in den vier Jahren viel Wissen angeeignet hätten, welches für viele an Hochschulen wohl weiter gehe. Mit Wissen entstehen Modelle, die Welt zu erklären. Dahinter stehe auch eine Portion Glaube. Glaube und Wissen seien keineswegs Gegensätze.

Die Klassenbesten: Nadine Jabornegg (5,81); Nora Aegler (5,15); Sebastian Hüppi (5,159; Kathrin Aerne (5,5); Marvin Moser (5,58); Hannah Kohlmeyer (5,81) Alissa Knopp (5,66) und Julia Bönig (5,69).

Beste Maturaarbeiten Bereich Nachhaltigkeit

Es war an Marc Züllig seitens der Arbeitgebervereinigung, drei beste Arbeiten aus dem Bereich Nachhaltigkeit auszuzeichnen. Im ersten Rang steht Nadine Jabornegg mit dem Thema: «In Experts We Trust»; gefolgt von Alissa Knopp zum Thema: «Kreislaufwirtschaft – Nähen einer Taschenkollektion aus Segeln». Den dritten Rang erreichte Noah Kaufmann zum Thema: «Recipes with insects – From homemade hatch to innovative and sustainable meals».