Das Weihnachtskonzert geht in der festlich beleuchteten Aula über die Bühne und nebst den Schülerinnen und Schülern der Kanti Wil war auch das Ensemble „Il Mosaico“ der Kanti Wattwil mit dabei.Pünktlich um 17.15 beginnt das Weihnachtskonzert in der voll besetzten Aula. Der schön geschmückte Weihnachtsbaum, Lichtvorhänge und an Wände und Decken projizierte Sterne tragen zum feierlichen Anlass das Ihre bei.

Von Händel über Mozart bis zu Vivaldi
Werke dieser berühmten Komponisten werden aufgeführt. Aber auch weniger bekannte wie Purcell, Tartini oder Saint-Saëns finden ihren Platz in Weihnachtskonzert.
Nach der Begrüssung durch Oliver Benz eröffnet ein Ensemble aus Altblockflöte, Violine, Cello und Cembalo das Konzert mit der „Sonate D-Moll TWV 42“ von G.PH. Telemann. Schlag auf Schlag geht’s weiter nur durch kurze Pausen unterbrochen, wenn auf der Bühne die Einrichtung rangiert wurde. Auf Händels „Süsse Stille, sanfte Quelle“ aus den „Neun deutschen Arien“ folgten zwei Gesangseinlagen mit Kompositionen von Henry Purcell. Nadin Fey und Noemi Ferrai intonierten „We the spirits of the air“ und Neolle Falivena und Carla Gutmann „Sound the trumpet“.
Das “Duo notturni” (Due pupille amabili und Luci care) von Wolfgang Amadeus Mozart wird präsentiert von den drei Schülerinnen Eva Frehner, Annina Lerch und Leslie McLaren. Letztere war trotz einer Grippe auf der Bühne, was ihr einen grossen Applaus einbrachte.

Gäste aus dem Toggenburg – Das Orchester „Il Mosaico“ von der Kanti Wattwil
Als Special-Guests sozusagen ist das Orchester „Il Mosaico“ eingeladen. Im Konzert für 4 Violinen und Streichorchester in F-Dur von Antonio Vivaldi legen die Mosaicos einen wunderbaren Klangteppich unter die Soli von Juli Miller, Mana Kobayashi, Paula Delissen und Julius Aria Sahbal. Zum Schluss des Konzerts wird auf der Bühne voll. Der gesamte Chor der Kanti Wil tritt zum klangvollen Schlussbouquet auf. Mit „Festival Sanctus“ von John Leavitt erklingt der Chor unter der Leitung von Oliver Benz. Eine Uraufführung ist das letzte Stück. Anja Steinrisser komponierte ein Lied zum Text „in Terra Pax“ und dirigierte gleich auch den Chor. Das zur Tradition gewordene Weihnachtskonzert sei sehr anspruchsvoll und hochstehend meint Rektorin Doris Dietler Schuppli zum Schluss.
Es gebühre grossen Dank an die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer und auch an die Gastformation aus Wattwil. Mit einem Zitat des grossen deutschen Philosophs Friedrich Wilhelm Nietzsche verabschiedet die Rektorin die Leute in eine friedvolle Weihnachtszeit. „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“.