Seit Mitte Jahr wurden der Kantonspolizei St. Gallen über 420 solche Betrugsversuche gemeldet, fünf Mal seien die Täter erfolgreich gewesen bisher. So informiert die Kapo SG am Freitagvormittag, so wurde im Sommer etwa eine Rentnerin Opfer der Betrüger [[https://hallowil.ch/wattwil-rentnerin-wird-opfer-eines-falschen-polizisten.html]]. «Fünf Mal» klingt zwar nicht nach viel, aber immerhin wurden dabei Personen geschädigt und insgesamt um über 200‘000 Franken gebracht. Darüber hinaus geht man bei der Kapo SG von einer höheren Dunkelziffer aus.

Geschädigte sollen sich unbedingt melden

Mit der «eindringlichen Warnung» vom Freitag will die Kapo SG einerseits weitere Betrugsfälle verhindern, und andererseits potentiell Geschädigte «dazu motivieren, sich unbedingt bei der Polizei zu melden».

Festnahmen im Sommer

«Die Ermittlungen gestalten sich schwierig», heisst es in der Meldung weiter. Denn die vermutlich ausländische Täterschaft sei international und national aktiv. Trotzdem sei es im Sommer gelungen, einige Personen festzunehmen.

Die Kantonspolizei St. Gallen warnt vor solchen Aufrufen und rät:

  • Die Polizei verlangt von Ihnen niemals Geld, Schmuck oder andere Gegenstände zur Aufbewahrung
  • Seien Sie skeptisch, wenn sich ein hochdeutsch sprechende Frau oder Mann als Polizist ausgibt. Schweizer Polizistinnen und Polizisten sprechen alle Mundart.
  • Melden Sie einen verdächtigen Anruf über die Rufnummer 117
  • Machen Sie einem fremden Anrufer gegenüber keine Angaben über Ihre persönlichen oder finanziellen Verhältnisse
  • Übergeben Sie unbekannten Personen niemals Bargeld und Wertsachen
  • Warnen Sie Bekannte und Verwandte

Weitere Informationen finden Sie bei der Schweizerischen Kriminalprävention unter Telefonbetrug.