«Im Jahr 2019 kam es zu so wenigen Verkehrsunfällen wie noch nie zuvor», teilt die Kantonspolizei St. Gallen in einer Medienmitteilung mit. Mit insgesamt 15 verstorbenen Personen sei im Gegensatz zum Jahr davor jedoch eine leichte Zunahme zu verzeichnen. Meist sei es auf Haupt- und Nebenstrassen im 50 km/h-Bereich zu Kollisionen gekommen. «Ein Grund, warum sich die Kantonspolizei St.Gallen in puncto Geschwindigkeitsmessungen auch im nächsten Jahr auf den Innerorts-Bereich fokussieren wird», wird weiter informiert. Im Januar und an Freitagen sei es statistisch gesehen zu den meisten Unfällen gekommen. Darin waren vor allem Personen im Alter zwischen 20 und 29 Jahren verwickelt, wobei es sich meist um Schleuder- oder Selbstunfälle handelte. 

«Insgesamt nahmen die Unfälle unter Alkoholeinfluss zwar ab, jedoch musste eine Zunahme der Unfälle unter Betäubungsmitteleinfluss registriert werden», so die Kapo. Hauptgrund für Unfälle sei die Geschwindigkeit gewesen. Fussgängerunfälle waren meist auf das unvorsichtige Überqueren der Fahrbahn zurückzuführen, wobei am meisten Kinder bis zum Alter von 14 Jahren involviert waren. «Diesbezüglich ist auch eine Zunahme von Unfällen auf dem Schulweg zu verzeichnen», resümiert die Kapo. Abgenommen hätten hingegen die Anzahl Wildtierunfälle. Erneut seien E-Bikes-Unfälle angestiegen. «Besonders auffällig war hierbei, dass die Mehrheit der Involvierten keinen Helm trug», weiss die Kapo. (kapo)