Trotz mannigfacher neuer Aufgaben als Bundesrätin versucht Karin Keller-Sutter an den Wochenenden jeweils während einer gewissen Zeit in die Region Wil zurückzukommen. So geschehen am Sonntag, als sie am St. Galler Kantonalmusikfest in Lenggenwil ihre Aufwartung machte. Dies nicht eben zufällig, ist die Wilerin doch Ehren-OK-Präsidentin dieses Anlasses.

Nach dem offiziellen Teil mit einer Ansprache im Festzelt sprach sie mit hallowil.ch zum Beispiel über das Thema Musik. «Ich kann überhaupt nicht singen und bin immer froh, wen eine grosse Menge an Leuten da ist. Dann fällt es nicht so auf», sagt KKS im Video-Interview. Sie habe, wie für eine Schweizerin typisch, eine Karriere auf der Blockflöte begonnen, sei dann aber nicht wirklich weitergekommen. Früher wie heute ist Punkrock Musik in den Ohren der Bundesrätin.

Nach nun rund 150 Tagen im Amt äussert sich KKS auch zu ihrem neuen Leben als Bundesrätin. Bern sei nun der Lebensmittelpunkt geworden. Sie geniesse es aber auch, am Wochenende nach Wil zurückzukehren. Schwierig sei es ohne ihren Hund Picasso, der vor einigen Wochen verstorben ist. «Ich freue mich darauf, wenn ich nach meiner Zeit im Bundesrat einen neuen Picasso bekomme.»

Das hallowil.ch-Video-Interview mit Bundesrätin Karin Keller-Sutter:

 
"Der Humus der Gesellschaft ist intakt. Es wird immer nur über jene gesprochen, die abweichen", sagt die Wiler Bundesrätin Karin Keller-Sutter. (Beitrag: Thomas Lemmenmeier)