Keine Lampions, kein Feuerwerk, kein Funken – die Sicherheit geht vor. Trotzdem ist es schade für die Organisatoren der Bundesfeiern, wenn dadurch der Reiz für die Kinder verloren geht. Dafür durften sich für einmal die Hundehalter freuen, ihre Tiere sahen sich keinen Böllersalven ausgesetzt. In der ganzen Region hat man sich weitgehend an das strikte Feuerwerkverbot gehalten. Im Roset auf der Hochwacht hat man es sich mittlerweile gemütlich gemacht. Die Festwirtschaft, betrieben vom Egger Hobby-Chor und die musikalische Umrahmung mit Entertainer Philipp Kanjo, stimmte zuversichtlich, dass aus dieser „halben“ 1. Augustfeier doch noch eine „ganze“ Sause wird. Als Festredner fungierte Tristan Kayser.

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Ein Küsschen von der Freundin für eine gelungene Ansprache. Tristan Kayser (SiFA Vizepräsident) an der Sirnacher Bundesfeier.

Ohne Bewohner kein schönes Land
Der Vizepräsident der Sirnacher Fasnacht SiFa sagte nach seinem Auftritt, dass er schon etwas nervös gewesen sei. Seine Schwester lobte ihn gleichzeitig, dass er seine Sache prima erledigt habe. «Ich habe mir gedacht, dass ich zum heutigen 727. Geburtstag unserer Schweiz, die Sirnacher Festbesucher mit einigen interessanten Zahlen und Fakten zu unserem Heimatland, informiere», sagte der Fasnächtler. So wusste er über die hiesige Luftwaffe, die Hauptstadt Bern, den Bundesrat Ueli Maurer und natürlich über die SiFa zahlreiche Fakten und Zahlen zu erzählen. «Mir persönlich bedeutet die SiFa enorm viel. Meine Familie ist längst mit dem SiFa-Virus infiziert und zudem ist unsere Fasnacht gleichen Jahrgangs wie ich; 1992.» Den Nagel auf den Kopf traf er zum Ende seiner Ansprache. «Ich denke am 1. August dürfen wir nicht nur unsere Schweiz feiern, sondern auch uns selber. Denn ohne Bewohner ist das schönste Land der Welt nichts wert.»

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In etwas kleinerem Rahmen, dafür mit viel Gemütlichkeit – die Sirnacher Bundesfeier 2018.
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Brachte Schwung in die Hütte, Entertainer Philipp Kanjo.