Im Rahmen der Covid-19-Verordnung hat der Bundesrat in seinen Vorgaben zu den Schutzkonzepten geregelt, dass der Zugang zu öffentlichen Räumen zu beschränken ist. Dies führt bei Verkaufsläden zu Kapazitätsbeschränkungen.

An den Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartementes wurde das Anliegen herangetragen, die allgemeinen Ladenöff-nungszeiten an den Samstagabenden zeitlich befristet um eine Stunde, das heisst bis 18 Uhr, zu verlängern. Somit könnten einerseits der Besucherstrom besser verteilt und andererseits die durch die Schliessungen erlittenen Umsatzeinbussen abgeschwächt werden. 

Das Volkswirtschaftsdepartement hat diese Möglichkeit geprüft und kommt zum Schluss, dass kein entsprechender Handlungsbedarf besteht, wie es in einer heute verschickten Mitteilung heisst.Die Zweckdienlichkeit wird als gering eingestuft und bringe auch aufgrund der Kurzfristigkeit keine wirkliche Perspektive für die Geschäfte, zeigt sich das kantonale Volkswirtschaftdepartement überzeugt. 

Auch die diesbezüglich eingegangenen Stellungnahmen zeigten, dass sich selbst die Detailhandelsverbände uneinig über den Nutzen einer befristeten Verlängerung der Ladenöffnungszeiten seien, heisst es in der Mitteilung weiter.