Nach der zweiten Durchführung der Konzertreihe Popsanto in den Jahren 2017/18 wollten wieder ausgewählte Profimusiker, die Jugendorchester aus Frauenfeld und Wil sowie ein Projektchor aus der Region Wil-Hinterthurgau von Dezember 2020 bis Februar 2021 die Popsanto-Idee weiterführen. Für die geplanten Aufführungen waren die Konzerte in Frauenfeld, Wängi, Wil und St.Gallen schon gebucht.

Doch nun kommt alles anders und das Coronavirus verunmöglicht dies. Momentan findet weder ein Vereinsleben statt noch dürfen Konzerte ausgetragen werden. Möglicherweise werden auf Ende Jahr Konzerte und Veranstaltungen nur unter speziellen Schutzmassnahmen wieder möglich sein. «Doch an ein Proben mit 160 Mitwirkenden ist momentan nicht zu denken. Dies ist jedoch Voraussetzung für ein Projekt wie Popsanto 3», schreiben die Organisatoren in einer Mitteilung. Das OK besteht aus vielen ehrenamtlichen Mitgliedern, welche aktiv auch in anderen Kulturprojekten mitwirken. So konnte das Projekt nicht nur um ein Jahr verschoben werden. Trotzdem haben sich alle Beteiligten einstimmig entschieden, Popsanto 3 mit zwei Jahren Verspätung durchzuführen, also von Dezember 2022 bis Februar 2023.

Damit ein raumfüllendes Erlebnis erzeugt wird, ist nebst dem Sinfonieorchester ein Chor das wichtigste Element. Der Popsanto-Projektchor umfasst mehr als 80 Sänger. Die Grundlage dazu bilden der Roxing-Chor der Pfarr- und Kirchgemeinde Wil und der Chrüz+Be-Chor aus Wilen. Im Symphonieorchester wirken neben der Jugendmusik Frauenfeld auch das Jugendorchester Wil sowie eine Comboband mit. Es werden somit wiederum über 160 Mitwirkende an diesem Projekt teilnehmen. Die Leitung obliegt Andreas Signer. (pd/red)

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Popsanto weiss auch mit dem Lichtkonzept zu gefallen.