Um grosse Staus zu vermeiden und den Verkehr sicherer zu machen, soll die Augarten-Kreuzung mit weiteren Fahrspuren und Lichtsignalanlagen ergänzt und die bestehenden Abbiegespuren verlängert werden. Die vorberatende Kommission unter dem Präsidium von Jeannette Losa, Mörschwil, informierte sich ausführlich über die geplante Verkehrsführung. Die Priorisierung des Busbetriebs über eine Meldeanlage wird begrüsst, weil damit der Anschluss an den Bahnbetrieb sichergestellt ist. Die Kommission diskutierte zudem die Ausgestaltung und die Sicherheit der Geh- und Radwege am Knoten. Durch die Erstellung einer Strassen-Abwasser Behandlungsanlage wird den Weihern im angrenzenden Naturschutzgebiet künftig kein Strassenabwasser mehr zugeleitet. Die Kommission begrüsst diese Aufwertung des Naturschutzgebiets Augarten.

Unterführung abgelehnt

Das Baudepartement hat dem Kantonsrat in den vergangenen Jahren diverse Fragen zu einer möglichen Unterführungs-Lösung am Knoten Augarten beantwortet. Die vorberatende Kommission diskutierte diesen Ansatz erneut. Sie lehnte schliesslich einen Antrag ab, die Botschaft zurückzuweisen und eine Unterführungs-Variante ausarbeiten zu lassen. Der Antrag wurde in der Kommission gestellt, da diese Variante nicht vertiefter geprüft worden sei. Die Kommission stützte sich bei der Ablehnung darauf, dass das vorliegende Projekt auf der Basis einer Studie unter Einbezug des ASTRA und der Gemeinde Uzwil erarbeitet wurde.


Baubeginn frühestens 2023

Der Umbau Knoten Augarten soll priorisiert behandelt werden. Nach der Instandsetzung des Autobahnanschlusses Uzwil durch das ASTRA sind die Arbeiten am Knoten Augarten geplant. Die Bauarbeiten hierzu sollen frühestens im Jahr 2023 starten. Die Kommission ist einhellig der Meinung, dass die Planungsphase genug lang dauerte und die Entlastung der Verkehrssituation möglichst bald erfolgen sollte.

Der Kantonsrat berät die Vorlage in der kommenden Aprilsession in erster Lesung und voraussichtlich in der Junisession 2021 in zweiter Lesung. (sk/red)