1998 sind Claudia Hubmann und Sonja Wepfer-Bosshard eine Patenschaft für ein Schulkind in Kenia eingegangen. Aus diesem Engagement ist der Verein «Projekt Ukunda» entstanden, der seit 2006 in die Liste der steuerbefreiten Vereine eingetragen ist.

Eine gute Bildung ist dem Verein ein zentrales Anliegen, so kann denn die «Swikunda Primary School» im Januar 2020 ihr 10-Jahres-Jubiläum feiern. In diesen zehn Jahren sei viel entstanden und gewachsen, habe sich bewährt und konnte konsolidiert werden. So könne die Schule auf die sehr stolze Schülerschar von über 450 Kindern in 14 Klassen schauen. Die Lernenden seien gut versorgt und die Abschlussresultate dürften sich sehen lassen, zählten doch einzelne Absolventen zu den Landesbesten, heisst es seitens der Verantwortlichen.

Im alljährlichen Ukunda-Gottesdienst zum 2. Advent in der Pfarrkirche Tobel sei dieses Jahr der Schwerpunkt auf den Vergleichen in den verschiedenen Lebensbereichen gelegt worden, heisst es seitens der Verantwortlichen. So ist es hier in der Schweiz zum Beispiel ganz selbstverständlich, dass jederzeit sauberes Trinkwasser aus dem Wasserhahn fliesst. In Kenia hingegen sei die Wasserversorgung nur mit grossem Aufwand möglich und nicht immer gewährleistet. Unabhängig von den Unterschieden sei es aber wichtig, den Menschen in Fairness und Gerechtigkeit zu begegnen, in Wohlwollen, Liebe und Güte zu begegnen. Diesem Credo folgen denn auch das Projekt und die Schule im kenianischen Küstenort Ukunda.

(pd)

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Alle auf einem Bild: Sämtliche Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal der Schule in Ukunda.

Weitere Informationen:www.projekt-ukunda.ch