Präsident Christoph Indrist begrüsste die sehr zahlreichen Gäste im Zuzwiler «Triangel». Sein besonderer Dank ging an die engagierten Lehrkräfte, die es immer wieder verstehen, die Kinder zu Motivieren und Fordern. Zu allen aufgeführten Werken gab er kurze Infos. Die JMS feiert heuer ihr 40-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund gab es viele zusätzliche Termine wie Chlausmarkt, Adventsfenstereröffnung, Konzert im Altersheim oder musikalische Umrahmung an Bürger- und Bankversammlungen. An der Lenggenwiler Fasnacht formierte sich die JMS zur Guggenmusik.

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Sie boten "Habanera" aus Carmen - ein rechts Stück Arbeit für die Solistin Flawia Zwick (mit Krücken) und den Chor

Musik über die Jahrhunderte}Von den Kleinsten bis zu den schon fast erwachsenen jungen Menschen zeigten alle einen sehr guten Standart, was sicher auch für JMS auszeichnet, die auf die Unterstützung der Eltern zählen darf. Jede einzelne Darbietung wäre erwähnenswert. Das Ensemble NLZ eröffnete unter der Leitung von Andreas Signer mit den rassigen Kompositionen «Funny Swing und Of Kind and Castles». Flöte, Querflöte, Klarinette, Blechbläser, Saxophon, Keyboard, Streicher und Gesang boten ein sehr abwechslungsreiches Konzert, das die Gäste begeisterte.

Traditionell, alt und neu

Was die Kids besonders lieben war rasch klar – bekannte Songs und Kompositionen von gestern und heute. Da erklangen unter anderen «Hava Nagila, Shalom aleichem, Sofia, Annie’s Song, What about us, Trumpet fiesta, Gonna fly now aus dem 20. Jahrhundert. Erfreulicherweise zeigen die jungen Musikerinnen und Musiker auch grosses Interesse an «alten» Komponisten wie Eduardo di Capua, Carl Stamitz, Georges Bizet, Giacomo Puccini, Gabriel Pierné und Jacques Offenbach. Das gab dem Konzert einen speziellen Reiz. Christoph Indrist freute sich ganz besonders, dass die Lehrpersonen Fächer übergreifende Projekte machen, was einen erheblichen Mehraufwand für alle Beteiligten bedeutet. 

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Die Jüngsten begeisterten und durften eine Zugabe spielen

Ensembles

Besonderheiten gehören zu den Konzerten der JMS. In den kommenden Wochen wird an den Bregenzer Festspielen die Oper «Carmen» von Georges Bizet aufgeführt. Die Gäste in Zuzwil konnten «Habanera» bereits am Freitagabend geniessen. Das Gesangsensemble 1 mit Flavia Zwick als Carmen und dem Chor mit Alessia Bernhardsgrütter, Janina Bischofberger Alyssa Bütler, Noelle Falivena, Monica Greli, Yannis Keller, Eliana Leva, Emma Pfister, Isabelle Roberts, Rael Signer, Noémi Sutter und Jana Zöllig boten diese Arie zur grossen Freude der Anwesenden sehr gut. Das Gitarrenensemble und das Gesangsensemble 2 überzeugen mit »Love ist all around». Schmissige Klänge bot das Trompetenensemble. Das Bambini Ensemble mit Kindern, die seit sechs Monaten ihr Instrument erlernen überraschten mit «Marsch Along» von Jakob de Haan und die Zuhörenden bekamen die erklatsche Zugabe.

Spezialitäten

Jacqueline Thie und Yannis Keller sind mittlerweile Fixpunkte in den Konzerten. Die junge Musikerin spielte ausgezeichnet das Stück des jungen japanisten Komponisten «River flows in You» auf dem Klavier, wo sie immer noch ein spezielles Podes für die Pedale benötigt. Ein unglaubliches Talent ist der 12-jährige Yannis. Mit einem unglaublichen Volumen und Timbre sang er sehr beindruckend «O sole mio» (Meine Sonne), das Volkslied vom neapolitanischen Komponisten Eduardo di Capua. Mit Enrico Caruso, Mario Lanza, Placido Domingo, José Carreras, Elvis Presley, Andrea Bocceli und weitere Berühmtheiten haben damit geglänzt – aber niemals in sooo jugendlichem Alter!

Auszeichnungen

22 Mitglieder der JMS durfte an verschiedenen Anlässen Auszeichnungen entgegennehmen. So gewannen am OSEW 2017: Yannis Keller Gold, Pscal Hug, Nicola Bianchini, Mauro Müggler, Nicola Kleiner und Lukas Hilber Silber und alle Andern waren ebenfalls auf vorderen Rängen. Am Solo-Slowmelody-Wettbewerb Brunnadern in diesem Jahr glänzte Lukas Hilber mit dem ersten und Yannis Keller mit dem zweiten Rang. Diese Erfolge können nur mit einem ganz grossen DANKE und BRAVO geehrt werden, steht doch ein riesiger Einsatz dahinter. Alle Teilnehmenden am Konzert durften mit einem «Schoggiweggli» nach Hause.