Die Flawiler Stimmberechtigten haben an der Bürgerversammlung vom 24. November 2020 für die Sanierung des Kindergartens Wisental einen Kredit von 1,98 Millionen Franken zulasten der Erfolgsrechnung 2021 genehmigt. Gegen diesen Beschluss der Bürgerschaft wurde beim Departement des Innern des Kantons St.Gallen Beschwerde erhoben. Die Beschwerde wurde abgewiesen. Der Entscheid ist rechtskräftig. Mittlerweile haben die Umbau- und Sanierungsarbeiten begonnen. Sie dauern rund ein Jahr. Verläuft alles nach Plan, können die Kindergartenkinder zu Beginn des Schuljahres 2023/24 in einem erneuerten Kindergarten Wisental empfangen werden.

Zeitgemässe Unterrichts- und Arbeitsräume

Das Sanierungsprojekt erfüllt im Wesentlichen die Anforderungen an einen modernen, zeitgemässen Kindergarten. Der Raumbedarf der Klassenzimmer, WC-Anlagen und Garderoben beanspruchen die gesamte Fläche des Erdgeschosses. Der alte Anbau wird durch einen fast identischen Anbau ersetzt und als Windfang genutzt. Die Erschliessung der drei Geschosse erfolgt durch ein zentrales Treppenhaus mit Treppenlift. Im Untergeschoss werden die Lager- und Technikräume untergebracht, im Erdgeschoss die zwei Klassenzimmer mit ihren WC- und Garderobenanlagen und im Dachgeschoss die Gruppenräume, die unterschiedlich genutzt werden können, sowie das Besprechungszimmer und das Lehrpersonen-WC.

Umzug in Provisorien

Während der Sanierung des Kindergartens Wisental werden die beiden Kindergartenklassen in Provisorien unterrichtet. Die Kindergartenklasse von Daniela Vara wird für ein Jahr im Haus Meise an der St.Gallerstrasse 28 untergebracht. Der Unterricht der Kindergartenklasse von Désirée Forte findet in der ehemaligen FLAWA-Kantine an der Steigstrasse 3a statt. Kurz vor und während der Sommerferien wurde gepackt, umgezogen und eingerichtet, damit die vorübergehenden Kindergartenräume am Montag nach den Sommerferien für die Kinder bereit sind.

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Einst FLAWA-Kantine, jetzt Kindergarten – es gibt viel zu tun, bis dieser eingerichtet ist.


Es braucht Flexibilität

Die neuen, vorübergehenden Kindergartenstandorte erfordern von allen Beteiligten Flexibilität. So üben die Eltern mit ihren Kindern neue Schulwege ein. Einige Kinder müssen sogar den Schulbus benutzen. Die Kindergartenlehrerinnen passen ihre Unterrichtsgestaltung den neuen Räumlichkeiten an. Und vor allem im Aussenbereich ist Kreativität gefragt. Der Vögelipark für das Provisorium in der ehemaligen FLAWA-Kantine sowie der Spielbereich rund um das Schulhaus Feld für das Provisorium im Haus Meise bieten da willkommene Alternativen.