Das Open Air Kino im Schulhaus Au feierte vor Jahresfrist Premiere. Am Freitagabend nun der zweite Teil, einer sich anbahnenden Historie. Rund 80 Personen pilgerten zum Kinogelände und freuten sich nicht nur auf den angekündigten „Schellen-Ursli“. Zuvor gab es nämlich Feines vom Grill und natürlich – wie es sich gehört zu einem Kinospass in dieser Grössenordnung – Popcorn. Balterswiler, Fischinger, Sirnacher, Wallenwiler und gar Tuttwiler Filmfreunde konnten ausgemacht werden. Und da ja bekanntlich die Vorfreude die schönste Freude ist, startete man nicht wie angekündigt um halb Neun, sondern eine Stunde später. Es war schlicht noch zu hell, insofern genossen die Anwesenden ihre Vorfreude einfach die besagte Stunde länger. Die Organisation hielt die Kulturkommission der Genossenschaft „Zum alten Schulhaus Au-Fischingen“ inne. Offensichtlich bewährt sich bereits einen ersten Teil ihres Angebotes, denn Besucherandrang, Stimmung und freundschaftliches Miteinander harmonierte, passte und stellte zufrieden.

Schellen-Ursli in grün
Die Tücken mit der Technik sind auch im südlichsten Teil des Kantons Thurgau manchmal nur schwierig zu bearbeiten. So lief dann zwar der Film als es genug dunkel war, aber das auf die leinwand projizierte Bild beinhaltete einen leichten Grünstich, «kein Problem», meinte ein Besucher in der Pause und machte es sich zum zweiten Teil unter der Wolldecke gemütlich. Alles in Allem ein Anlass nicht ganz wie geplant und genau deswegen ein voller Erfolg. Erfolgreich wie die zwei jungen Popcorn-Damen Ladina und Ramona; unzählige Tüten aufgepoppter Maiskörner liessen sie über den Verkaufsstand gleiten.

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Ramona Hug (links) und Ladina Tschuor hatten am Open Air Kino alle Hände voll zu tun mit der Produktion von Popcorn.