«Die Promet AG passt zu unserer langfristigen Strategie, in Schweizer Unternehmen zu investieren, die eine nachhaltige Unternehmenspolitik betreiben, Arbeitsplätze erhalten, mittelfristig neue schaffen und damit den Werkplatz Schweiz stärken», sagt Rudolf Obrecht, Verwaltungsratspräsident der F.G. Pfister Holding AG. Die Firma Promet mit Sitz in Kirchberg (SG) bietet Systemlösungen für die Energietechnik. Die Haupttätigkeitsfelder sind Planung und Konstruktion von Verdrahtungssystemen, Stromschienen, Metall- und Kunststoffprodukten sowie Baugruppen. Produziert wird zu 100% in der Schweiz in eigenen, hochautomatisierten Produktionsstätten. Über die Höhe des Investments und die Bewertung der Anteile wurde Stillschweigen vereinbart.

Beschleunigung der Wachstumsstrategie

«Wir freuen uns, mit der F.G. Pfister Holding AG einen starken Partner gefunden zu haben, der unsere Unternehmenskultur und -werte teilt. Die Sicherung und der Ausbau von Arbeitsplätzen in der Schweiz haben oberste Priorität. Mit unserer Wachstumsstrategie setzen wir auf die beschleunigte Erschliessung neuer Segmente und Märkte. Im Fokus stehen die Zukunftsbranchen E-Mobilität und Energiegewinnung. Dabei werden wir uns auch auf die Expertise und das grosse Netzwerk der neuen Miteigentümerin stützen», so Roger Graf, der als Mitinhaber und CEO der Promet AG auch in Zukunft für das operative Geschäft verantwortlich ist. Die Firma beschäftigt rund 50 Mitarbeitende am Hauptsitz in Kirchberg (SG) und fünf Mitarbeitende am Sitz der Promet GmbH in Deutschland.

Sicherstellung langfristiger Nachfolgeregelung

Für die F.G. Pfister Beteiligungen AG – zu 100% im Besitz der F.G. Pfister Holding AG – ist es die fünfte Beteiligung an einem Schweizer KMU in den letzten eineinhalb Jahren. «Wir sind als langfristiger, nachhaltig orientierter Investor in verschiedenen Branchen und Segmenten tätig. Unser Fokus liegt auf Schweizer Unternehmen, die frühzeitig eine Nachfolgeregelung suchen. Bei den Unternehmen, die uns interessieren, muss nebst den rein ökonomischen Kennzahlen, die Unternehmensführung stimmen. Es braucht eine gewisse soziale Ethik. Die Idee zum Wohle des Mitarbeitenden zu handeln, muss im Zentrum stehen. Unsere Beteiligung an der Promet AG entspricht genau diesen Kriterien», so Rudolf Obrecht.