Wie Rolf Tihanyi, Pfarreibeauftragtere für die Kirchgemeinde, im Gespräch informierte, habe er vor sechs Monaten mit dem Aufbau von Apéro-Gruppen begonnen. Er habe sich klar dafür entschieden, dass diese Einsätze nicht zum Aufgabengebiet des Pfarreirates gehören. Diese Apéro-Gruppen seien unterdessen gut angelaufen, bereits mehrfach bewährt. Einen bisherigen Pfarreirat gab es bekanntlich nicht mehr, nachdem dieser ob den Ungereimtheiten mit Pfarrer Niederer in globo zurückgetreten war.

Pfarreiratsuche auf mehreren Kanälen
Für die Aufgaben des Pfarreirates hat Tihanyi ein Grundsatzpapier verfasst. Dies sei dann auch für die Anfragen an mögliche Personen verwendet worden. Auf eine erste Ausschreibung voraus im Pfarrei-Forum hätten bereits zwei Personen ihr Interesse angemeldet. Zusammen mit der Sekretärin Uschi Keller habe er eine Liste erstellt von Personen, welche sich für einen Einsatz eignen könnten. Aus den 21 angefragten Personen hätten sich dann sieben Personen für einen Einsatz bereit erklärt. Allerdings habe er die meisten erst auf Rückfrage gewinnen können.

Die neuen Pfarreiräte vertreten auch die beiden Orte. Aus Zuzwil treten Sibylle Blum, Anita Gasser, Sonja Zahner, Claudine Hofer und Niklaus Allenspach an. Die Vertreter aus Züberwangen sind Cécile Brunner und Mathias Erne. Tihanyi hätte aus Züberwangen gerne ein bis zwei Personen mehr gewünscht, was sich ja später einmal ergeben könne. Bei der Auswahl sei ihm auch wichtig gewesen, dass nebst Vertretungen aus allen Orten, auch beide Geschlechter und ein durchmischter Altersschnitt vertreten sei. Rolf Tihanyi steht für den Pfarreirat als Kontaktperson zum Pastoralteam und zur Kirchenverwaltung.

Grundsatzpapier
Ein eigens für den Aufbau des neuen Pfarreirates erstelltes Grundsatzpapier hält die Zuständigkeiten und Aufgaben fest. Wichtige Aspekte daraus:

Der Pfarreirat ist ein Organ, in welchem die Gläubigen zusammen mit denen, die kraft ihres Amtes an der Seelsorge Anteil haben zur Förderung des Pfarreilebens und der kirchlichen Gemeinschaft mithelfen, um ein Klima christlicher Hoffnung und Freude zu schaffen.

Der Pfarreirat berät und unterstützt die Seelsorgenden der Pfarrei bei ihrer pastoralen Arbeit und bei der Gestaltung eines lebendigen Pfarreilebens. Er versteht sich als Bindeglied zwischen den Pfarreiangehörigen und den Seelsorgenden und bringt Anliegen und Probleme der Pfarreiangehörigen ein.

Die Mitglieder des Pfarreirates sind «Augen und Ohren» zu den Gläubigen, stellen Bedürfnisse fest und reflektieren die Arbeit der Seelsorgenden.