Im Polybau-Zentrum werden die von Privaten gespendeten Hilfsgüter gesammelt, sortiert und transportfertig gemacht. Erwünscht sind warme Kleider und Schuhe – vor allem für Ältere -, daneben Bettwäsche, Spiel- und andere Kindersachen, Malutensilien und Schreibpapier, auch Pampers, also alles, was mit mageren Renten und Einkommen kaum bezahlbar ist.

Nachdem vor einigen Wochen Güter an die Ukrainische Grenze gefahren worden waren, sammelte sich bald wieder genügend an, um zwei Kleinbusse für Siebenbürgen zu füllen. Diese Busse wurden zu günstigen Bedingungen von der GNG Garage Gossau und der Garage Wüst, Amriswil, zur Verfügung gestellt. Diese wurden von Franz Brülisauer, Godi und Ludwig Bergamin sowie August Holenstein nach Ludus und an zwei weitere Orte in der weiteren Umgebung zu örtlichen Hilfsorganisationen, welche die Feinverteilung an Bedürftige besorgen, gefahren. In zwei Tagen mussten rund 1500 Kilometer zurückgelegt werden, dasselbe auf der Rückfahrt.

In Aiud wurden – nicht nur – Kinder- und Schreibsachen abgeladen. In Ludus nahm der neue Pfarrer, Kelemen (Klemens) Hegyi, den Grossteil des Materials entgegen. Der Kontakt mit ihm har sich ebenso gut angelassen, wie er bisher mit seinem Vorgänger war. Am nächsten Tag wurde die Vertrauensperson in Crasna beliefert. Wie seit Jahren beteiligten sich materiell und finanziell nebst der Seelsorgeeinheit Oberbüren-Niederbüren-Niederwil der Kiwanis Clubs Gossau-Flawil und das Polybau-Zentrum Uzwil.