Vom Wetter war der achte Niederuzwiler Weihnachtsmarkt – wie schon mehrere seiner Vorgänger – nicht speziell begünstigt. Weder winterliches Weiss noch die Sonne lockten ins Freie. Demzufolge war für die Besucher zwischen den Marktständen ein gutes Durchkommen. Gute Beachtung fanden die gestaffelten Auftritte der drei Chöre.

Das Marktangebot hielt sich im Rahmen der Vorjahre. Die Zahl der Marktstände sei mit knapp 20 im Vergleich zur einstigen Maximalzahl von 25 rückläufig, sagte Sabine Willi, Marketingleiterin der organisierenden Raiffeisenbank Regio Uzwil. Man halte aber vorläufig am Weihnachtsmarkt fest. Tatsächlich wurde auch dieses Jahr alles angeboten, was man an einem Weihnachtsmarkt sucht: weihnachtliche und allgemeine Geschenkartikel, Christbäume, Glühwein, weitere Getränke und Grillwürste.


Musikalische Höhepunkte

Die drei Chöre sorgten nicht bloss für die Höhepunkte im Marktgeschehen, sie brachten auch viel Publikum auf den Raiffeisenplatz. Den Anfang machte die Xangbox, der Schülerchor der Musikschule Uzwil. Unter der Leitung von Susanne Huber trugen die Mädchen und Buben sechs Lieder vor, eines davon wirkungsvoll mit Leuchtern, ein anderes mit Seifenblasen in Szene gesetzt. 

Mit neun Songs wartete der Gospelchor Niederuzwil auf. Die Leiterin Iris Gähwiler hatte die Lieder zum Thema «Winterzeit, Weihnachtszeit, Zeit» ausgewählt. An E-Pianos begleiteten Hanspeter Nadler und Sarah Arnold. Solistisch traten Denise Baumann und Fabienne Bernet auf.

Das Neuhofchörli schliesslich sang unter der Leitung von Esther Mösle Lieder aus einem Samichlaus-Musical, welches die Dirigentin selber verfasst und mit ihrer Klasse auch aufgeführt hat. Um den Samichlaus gruppiert, sangen die Kinder mit sichtlichem Spass, an der Gitarre von Guido Kriech begleitet.