In der Sproochbrugg, der gemeinsamen Oberstufe von Niederhelfenschwil und Zuzwil, gibt es ein Schwimmbecken. Genutzt wird es allerdings nicht von den Oberstufenschülern, sondern von den Niederhelfenschwiler Primarschülern und von Vereinen. Da dieses Becken schon mehr als 50 Jahre alt ist, muss es saniert werden. Doch soll dies getan werden? Mit dieser Frage schlägt man sich in Niederhelfenschwil seit geraumer Zeit herum – und hat am Sonntag eine Entscheidung gefällt. Bei 1095 gültigen Stimmen sagten 72,3 Prozent Ja zur Sanierung. 792 Personen waren dafür, 303 dagegen. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 49,7 Prozent. Die Sanierung ist somit beschlossene Sache. Schon bei einer Grundsatzabstimmung, ob das Becken saniert werden soll, hatte sich vor Jahresfrist eine deutliche Mehrheit von 77 Prozent für die Erneuerung ausgesprochen. «Ich freue mich sehr, dass die Bevölkerung von Niederhelfenschwil bald ein saniertes Lernschwimmbecken als weiteren Standortortvorteil haben wird», sagt Gemeindepräsident Simon Thalmann.

Die Kosten belaufen sich auf 1,7 Millionen Franken, verbunden mit einer jährlichen Abschreibung  von 68'000 Franken - und sind von der Politischen Gemeinde Niederhelfenschwil allein zu tragen. Die Gemeinde Zuzwil hatte eine finanzielle Beteiligung abgelehnt. Zwar werden deren Oberstufen-Schüler in der Sproochbrugg Zuckenriet beschult, allerdings nutzen die Zuzwiler dieses Lernschwimmbecken nicht.