Der Zustupf von rund 20 Millionen Franken ist noch nicht in Stein gemeisselt. Nichtsdestotrotz bedankt sich Geschäftsführer Walter Hugentobler für die enorm grosse Arbeit die eine Kommission erledigt hat, dies ganz im Sinne, dass das Kloster schlussendlich zu den Preisberechtigten gezählt werden kann. «Über die definitive Geldverteilung wird wohl im kommenden Frühling die Volksabstimmung entscheiden. Doch schon jetzt gebührt der Kommission ein grosser Dank. In der zweiten Jahreshälfte 2021 ging die Arbeit zur Unterstützung der Meinungsbildung bei den politischen Entscheidungsträgern weiter. So konnten verschiedene Mitglieder der vorberatenden Kommission des Grossen Rates und weitere Ratsmitglieder vor Ort über die geplanten Vorhaben informiert werden», sagt Walter Hugentobler zu den 108 Stimmberechtigten in der Klosterbibliothek. Damit meint er, dass Parteien und Fraktionen ihre Versammlungen im Kloster abgehalten haben, «so konnten sie an kurzen Führungen und Erläuterungen im Westflügel von der Notwendigkeit der Investitionen überzeugt werden», so Hugentobler.

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Geschäftsführer Walter Hugentobler und der Präsident des Vereins Kloster Fischingen Bruno A. Hubatka (von rechts) führen durch die 142. Generalversammlung.


Personalsituation: instabil und fragil

Das Ziel des Vereins Kloster Fischingen wird es auch in Zukunft sein, sorgfältig mit den vorhandenen, finanziellen Ressourcen, umzugehen. Hugentobler mahnt dahingehend, dass man nach wie vor auf Sparkurs und auf weitere Spenden angewiesen sei. In seinem ersten Jahr als Geschäftsführer sah er sich zudem einigen Schwierigkeiten entgegengesetzt. «Für mich blieb keine Zeit um Anzukommen, zum Kennenlernen und einem langsamen, geordneten Starten. Dies auch darum, weil die Personalsituation im ganzen Hotelbereich sehr instabil und fragil war. Nun sehen wir jedoch Licht am Horizont und sind guter Dinge, dass alles gut kommt», sagt Hugentobler, der sein Amt im Juli vergangenen Jahres angetreten ist.

Aus der Zahlenwelt; Die Jahresrechnung 2021 schliesst mit einem Rückschlag von 53'954 Franken, dies wird dem Eigenkapital (neu auf 74'869 Franken) belastet.