Nachdem im Jahr 2011 das Kloster Fischingen den mit 10'000 Franken dotierten Thurgauer Tourismuspreis erhalten hat, kamen von privater Seite weitere 10'000 Franken zur freien Verfügung dazu. Diese Beträge wurden damals beiseite gelegt für ein Projekt, von dem die Öffentlichkeit profitieren kann. Damals entstand die Idee, die Gartenwirtschaft attraktiver zu gestalten. Direktor Werner Ibig erläuterte am Dienstagmorgen an einem Medientermin den Werdegang der neuen Gartenwirtschaft. Die Denkmalpflege hat nach langen Abklärungen eingewilligt, einen direkten Ausgang vom Restaurant in den Garten zu bauen. Dies unter der Bedingung, dass bei Bedarf alles wieder in den Ur-Zustand gebracht werden kann. So ist in den vergangenen Tagen aus einem Fenster eine Tür entstanden, die direkt in den Garten führt und so dem Service-Personal die Wege erheblich vereinfacht.

Es entstand zudem ein grosser Kiesboden, bestückt mit neuem Mobiliar und besserem Sonnenschutz. Die Holzarbeiten führte die eigene Schreinerei aus mit einheimischem Eichenholz. Zusätzliche Sitzgelegenheiten im äusseren Hof dienen den Gästen als Arbeits- oder Ruheplätze und die lauschige Bepflanzung schafft ein behagliches Gefühl. Weiter wird auf der Nordseite im Innenhof ein Platz geschaffen, der für gesellschaftliche Apéros benützt werden kann.

Natur, Kultur und Kulinarik

Lukas Höhn, Leiter des Hotelbetriebs, ist seit November 2018 im Kloster Fischingen tätig. Er will erreichen, dass das Kloster nicht nur für Seminare genutzt wird, sondern auch für Private wie Radfahrer, Wanderer oder Familien offensteht. Für das kulinarische Angebot werden vorwiegend regionale Produkte verwendet. In dieser einmaligen Umgebung im Tannzapfenland kann somit Natur, Kultur und Kulinarik genossen werden. Als einer der nächsten Höhepunkte organisiert das Kloster Fischingen zu Sommerbeginn ein «Beer & Dine» mit dem selbstgebrauten Pilgrim-Bier.